US-Gericht weist Klage gegen UBS zurück
Ein New Yorker Gericht hat eine Schadenersatzklage gegen die Schweizer Grossbank abgewiesen. Investoren des zusammengebrochenen Hedgefonds Wood River Partners hatten der UBS Betrug vorgeworfen. Die Bank zeigte sich befriedigt über den Entscheid.
Die Investoren des US-Hedgefonds hatten die Schweizer Bank im Mai 2007 auf rund 200 Mio. Dollar Schadenersatz verklagt. Die Kläger, die zusammen rund 79 Mio. Dollar investiert hatten, warfen der UBS vor, mit dem Wissen über die Geschäfte des Hedgefonds in betrügerischer Absicht mehr als 100 Mio. Dollar verdient zu haben.
Sie behaupteten, die UBS habe Gewinn gemacht, indem sie geborgte Aktien von Endwave, der grössten Beteiligung von Wood River, verkauft und gleichzeitig UBS-Kunden dazu animiert habe, dies ebenfalls zu tun.
Wood River war Ende 2005 zusammengebrochen.
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