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WEF: Starke Anziehungskraft trotz Krise

Klaus Schwab, Gründer und Präsident des WEF, erwartet für das diesjährige Weltwirtschaftsforum einen aussergewöhnlichen Zulauf von Staatschefs und Führungspersönlichkeiten.

Schwab erwartet in Davos vom 28. Januar bis am 1. Februar über 40 Staats- und Regierungschefs sowie rund 2500 Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur.

In einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung Le Temps sagt Schwab, das WEF habe angesichts der Karambolage auf der Autobahn der Globalisierung die Rolle des Genesungsheims.

Schwab spürt «einen grossen Druck», Antworten auf die Fragen zu finden, die sich die Teilnehmenden stellen.

Die 39. Ausgabe des WEF steht unter dem Motto «Die Welt nach der Krise gestalten». Denn ohne Perspektiven für Auswege aus der Krise «kommen wir da nie raus», sagt Schwab.

Das WEF selbst kennt keine Krise. Es ist trotz der Schwierigkeiten auf den Finanzmärkten und dem Einbruch der Weltwirtschaft seit dem letzten Sommer weiter gewachsen, so Schwab.

Auch ausgeschiedene WEF-Mitglieder, wie die untergegangene US-Investmentbank Lehman Brothers seien durch neue ersetzt worden. Jedes der rund 1000 Mitglieder zahlt einen Jahresbeitrag von 42’500 Franken.

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