Schweizer Mitarbeit am nächsten Klima-Bericht
16 Schweizer Forscher werden am 5. Evaluationsbericht des Weltklimarats (IPCC) mitarbeiten, der 2013 und 2014 erscheinen soll. Insgesamt hat der Weltklimarat 831 Wissenschaftler aus aller Welt für die Arbeiten ausgewählt.
Das Sekretariat des IPCC publizierte die Liste der beteiligten Forscher am Donnerstag. Insgesamt hatte der Klimarat rund 3000 Kandidaturen erhalten, 50% mehr als für den 4. Evaluationsbericht, der 2007 erschienen war. Das zeige, dass das Interesse der Forscher für den IPCC zugenommen habe, schreibt das Gremium.
Gegenüber dem 4. Bericht sind 60% der Autoren neu. Bei weitem die meisten der Experten stammen aus den USA. Allerdings hat der Anteil von Forschern aus Entwicklungs- und Schwellenländern auf rund 30% zugenommen.
Der Bericht soll aufzeigen, wie sich das Klima auf der Erde entwickelt und Hinweise geben für Massnahmen gegen die Erwärmung.
Der Bericht wird von drei Arbeitsgruppen erstellt. Die erste nimmt die physikalischen Grundlagen des Klimawandels unter die Lupe. Die zweite behandelt die Auswirkungen der Erwärmung. Und die dritte untersucht Massnahmen, um den Ausstoss von Treibhausgasen zu senken.
Präsidiert wird der IPCC vom Inder Rajendra Pachauri. Thomas Stocker von der Universität Bern ist Ko-Vorsitzender der ersten Arbeitsgruppe.
swissinfo.ch und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch