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Auch Hochtief von der Finanzkrise in Dubai nicht betroffen

Dieser Inhalt wurde am 27. November 2009 - 13:20 publiziert

ESSEN (awp international) - Deutschlands grösster Baukonzern Hochtief ist von der Finanzkrise in Dubai nicht betroffen. "Wir gehen davon aus, dass sich aus der Finanzkrise in Dubai keine nennenswerten Auswirkungen auf Hochtief ergeben", sagte ein Sprecher am Freitag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX auf Anfrage und wies damit anders lautende Berichte zurück. Schwerpunktmärkte in der Golf-Region seien Abu Dhabi, Katar und Bahrain. Diesen Volkswirtschaften gehe es "weiterhin gut". Die Auftragslage dort sei "sehr aussichtsreich" und die Margen "sehr gut".      
In Dubai selbst habe das lokale Bauunternehmen Al Habtoor, an dem die Hochtief-Tochter Leighton einen Anteil von 45 Prozent hält, nur zwei "vergleichsweise marginale Projekte", die überhaupt betroffen sein könnten, betonte der Sprecher. Die ausstehenden Forderungen, die sich aus diesen Projekten anteilig für Leighton ergeben, liegen laut dem Sprecher unterhalb von 20 Millionen australischen Dollar. In Euro liege der effektive Wert bei nahezu Null, ziehe man die 55 Prozent Anteil in Betracht, die Hochtief an Leighton halte. Al Habtoor werde in der Region als lokales Unternehmen mit "bester Vernetzung" und "hervorragenden Kontakten" gesehen. Das Unternehmen habe eine rechnerische Auftragsreichweite von mehr als zwei Jahren und sei "hervorragend aufgestellt". Konkurrent Bilfinger Berger ist unterdessen laut einem Sprecher in Dubai überhaupt nicht tätig.      
Am Aktienmarkt sorgten die Nachrichten aus Dubai nach wie vor für Unsicherheit. Finanztitel erholten sich wieder, am Donnerstag waren die Aktien von Banken abgestraft worden. Die beiden grössten deutschen Institute sind aber Kreisen zufolge kaum oder gar nicht von den Finanzproblemen betroffen. Die Deutsche Bank habe überhaupt kein Engagement bei Dubai World, hiess es in Kreisen. Das der Commerzbank sei vernachlässigbar. Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank ist einem Sprecher zufolge überhaupt nicht von den Problemen am Golf betroffen./jha/gr

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