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Weniger Vertrauen in die Armee

Die Finanzkrise hat das Sicherheitsgefühl der Schweizer noch nicht getrübt. In der jährlichen Studie der ETH Zürich gaben auch dieses Jahr 90% der Befragten an, sich sicher zu fühlen. Die Institutionen haben Vertrauen verloren, am meisten die Armee.

Laut der Studie «Sicherheit 2009» gaben neun von zehn Befragten an, sich «sehr» oder «eher sicher» zu fühlen. Damit wurde erneut das Spitzenniveau des Vorjahrs erreicht.

Das in der Umfrage vom vergangenen Januar ermittelte ausgeprägte Sicherheitsempfinden scheine im Widerspruch zur Finanzkrise zu stehen, heisst es.

Positiv blieb auch die Zukunftseinschätzung. Wie im Vorjahr sahen 69% die Zukunft der Schweiz «eher optimistisch». Weiter zugenommen hat der Optimismus für eine Verbesserung der Weltlage.

Deutlich abgenommen hat allerdings das Vertrauen in die Institutionen. Am meisten eingebüsst hat die Armee, deren Wert auf einer Zehnerskala um 0,6 Punkte auf 5,9 sank. In der vorliegenden Zahlenreihe seit 1995 ist dies der tiefste Wert.

Eher kritisch beurteilt wurden die Motivation der Soldaten und die Führung der Armee, die mit der Affäre um den früheren Armeechef im vergangenen Jahr lange in den Schlagzeilen war.

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