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FRANKFURT (awp international) - Die Produkte der deutschen Elektroindustrie sind im Ausland beliebt wie nie: Die Exporte stiegen im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert und übertrafen erstmals die Marke von 150 Milliarden Euro, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) am Dienstag in Frankfurt mitteilte.
Nach dem Einbruch um 15 Prozent im Krisenjahr 2009 stiegen die Ausfuhren 2010 um 23 Prozent auf 151 Milliarden Euro. "Nicht nur konnten die 2008er Vorkrisen-Exporte im vergangenen Jahr bereits wieder übertroffen werden, die Ausfuhren markierten auch ein neues Allzeithoch", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.
Die Branche mit einem Jahresumsatz von zuletzt 165 Milliarden Euro erwartet 2011 neue Höchststände bei den Exporten. Nach Verbandsangaben rechnen aktuell 92 Prozent der Firmen mit besseren oder gleichbleibenden Exportgeschäften im nächsten Vierteljahr.
Nur rund ein Prozent der Exporte geht nach Nordafrika, etwa 3 Prozent werden in den Nahen Osten geliefert, sagte Gontermann: "Zwar werden die politischen Unruhen in Ägypten sowie anderen nordafrikanischen Staaten nicht ohne Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der betreffenden Länder bleiben. Was aber den Elektroaussenhandel Deutschlands mit diesen Ländern betrifft, so dürften die Auswirkungen begrenzt bleiben - vorausgesetzt, es kommt zu keinem Flächenbrand."
2010 zogen auch die Elektroeinfuhren nach Deutschland kräftig an um 28 Prozent auf 136 Milliarden Euro. "Wichtigster Lieferant für den deutschen Elektromarkt bleibt China. Sein Anteil an den Gesamteinfuhren beträgt inzwischen 25 Prozent", sagte Gontermann. Gegenüber 2009 erhöhten sich die chinesischen Einfuhren um 43 Prozent. Die Importe aus Europa und Amerika wuchsen um 21 beziehungsweise 19 Prozent./hqs/DP/jsl

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