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Carven und Alkohol erhöhen Unfall-Risiko

Überschätzen Skifahrer ihr Können oder trinken sie Alkohol, erhöht das die Unfallgefahr. Dies zeigt die erste europaweite Studie zu Risiken im Wintersport.

Das Risiko, im Spital zu landen, steigt durch riskante Fahrweise, mittleres Tempo, Altschnee, vereiste Pisten, Fahren ohne Helm und schlechte Sicht, wie die gemeinsame Untersuchung der Spitäler Frutigen, Interlaken und Berner Insel zeigt.

Ein Faktor sind die neuen Skiausrüstungen und die damit verbundene Carving-Technik, welche die Fahrer schneller an ihre Leistungsgrenze führten.

Skifahrer würden nur zu 50% Protektoren und dabei vorwiegend Helme tragen, während sich Snowboarder weit besser und umfangreicher schützten, namentlich mit Helmen, Rücken- und Handgelenkprotektoren.

Die Ursache von rund 15% aller Unfälle waren gemäss der Studie Kollisionen mit Gegenständen oder anderen Personen auf kontrollierten Pisten.

Gut ein Fünftel aller Verunfallten sagte, beim Wintersport generell nicht auf Alkohol zu verzichten. 16% konsumierten gelegentlich weiche Drogen. Über 30% aller nicht Verunfallten gaben an, Alkohol auf der Piste zu konsumieren.

Die Autoren verneinen aber, dass die Anzahl und die Schwere der Wintersportunfälle generell zugenommen habe.

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