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Eishockey: Schweiz besiegt Norwegen 3:0

Die Schweizer im Kampf gegen einen Norweger vor dem eigenen Goal. Keystone

Dem Schweizer Eishockey-Nationalteam ist am Donnerstag (14.12.) der Start ins Vierländerturnier von Trencin (Slowakei) mit einem Sieg über Norwegen gut gelungen. Am Freitag misst sich das Schweizer Team mit Weissrussland.

Nationalcoach Ralph Krueger geriet ob der Leistung seiner Spieler fast in Euphorie. Solchen Einsatz und solche Aggressivität habe er selten gesehen. «Es war ein Länderspiel mit im ersten Drittel sehr wenig Torchancen auf beiden Seiten», so Krueger. «In so einem Spiel ist entscheidend, die Geduld zu bewahren.» Das Geduldsspiel ging klar an die Schweizer: Patrick Fischer brachte das Krueger-Team 123 Sekunden vor der ersten Pause mit seinem 22. Länderspieltor in Führung. Danach geriet der Erfolg nie mehr in Gefahr.

Die weiteren Treffer erzielten Marc Reichert in der 31. und Marcel Jenni in der 46. Minute. Für den Berner Reichert war es im erst fünften Länderspiel bereits das dritte Tor. Beim SC Bern hat Reichert diese Saison in 27 Partien erst vier Tore erzielt. Das Spiel der Schweizer Equipe ist ausgerichtet auf Powerstürmer wie Reichert, die ohne Umwege und Bedenken das gegnerische Tor suchen. Jennis 3:0 krönte die starke Performance des Paradeblocks mit Gian-Marco Crameri und Patrick Fischer. Diese Formation erzielte nicht nur zwei Tore, sondern erspielte sich auch zehn der 17 besten Schweizer Torchancen.

Bei allem Lob von Krueger darf jedoch nicht übersehen werden, dass es sich beim Gegner vorerst «nur» um Norwegen handelte. Nach der Partie gegen Weissrussland wird das Potenzial der Schweizer Equipe besser bekannt sein. Die Norweger sind seit 1998 in der Weltrangliste konstant hinter den Schweizern klassiert.

Neue Regel

Am Tatra-Cup wird erstmals mit der neu eingeführten Bully-Regel gespielt. Die Schiedsrichter sind angehalten, die Spielunterbrüche möglichst kurz zu halten. Dann wird die Scheibe wieder eingeworfen, selbst wenn sich die Teams noch nicht wunschgemäss aufgestellt haben. Die neue Regel erfüllte ihren Zweck. Alle drei Drittel dauerten weniger als 30 Minuten und die gesamte Partie bloss 115 Minuten.

Der internationale Verband IIHF will mit der Änderung bewirken, dass die Partien kürzer werden, was insbesondere die Fernsehstationen wünschten. Die neuen Regeln wurden von der IIHF in Kraft gesetzt; sie werden schon diese Saison an sämtlichen Weltmeisterschaften angewendet. In die Nationalliga werden sie allerdings frühestens nächste Saison kommen.

swissinfo und Agenturen



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