FIS verstärkt den Kampf gegen Doping
Der Internationale Ski-Verband (FIS) mit Sitz in Oberhofen in der Schweiz verstärkt den Kampf gegen Doping. Man sei sich bewusst, dass die Gefahr des Doping im Ausdauer-Sport gross sei, sagte der Schweizer FIS-Präsident Gian Franco Kasper.
Die FIS bleibe in Sachen Doping ein Hardliner. Von der kommenden Weltcup-Saison an, wird es nach dem alpinen nun auch im nordischen Bereich Kontrollen ausserhalb der Wettkämpfe geben, sagte Kasper. Die FIS habe als Erste einen Vertrag mit der Antidoping-Agentur unterschrieben.
Kiffende Snowboarder
In der Saison 1999/2000 verzeichnete die FIS nach eigenen Angaben sieben Dopingfälle. Die überführten Athleten seien aber in der Rangliste so weit hinten platziert gewesen, «dass sich kein Mensch dafür interessiert hat», sagte Kasper. Sorgen macht dem FIS-Präsidenten der Rauschmittel-Konsum von einigen Snowboard-Athleten.
Im Kampf gegen das Blutdoping mit EPO hat die FIS die Hämoglobin-Werte gesenkt. Werden die Werte bei Bluttests vor den Rennen überschritten, dürfen die betroffenen Athleten nicht mehr starten.
swissinfo und Agenturen
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