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Funkstille zum Fall Bellasi

Nach der Ablösung der eidgenössischen Untersuchungsrichterin Monique Saudan im Fall des mutmasslichen Millionenbetrügers Dino Bellasi herrscht eine faktische Informationssperre über den Stand der Ermittlungen.

Zu einem Bericht von Schweizer Radio DRS, wonach das Verfahren auf eine weitere Person ausgedehnt worden ist, wollte sich am Montag (02.10.) niemand äussern.

Saudan selber verwies auf den Entscheid des Bundesgerichts von vergangener Woche, dass ihr den Fall wegen Befangenheit entzogen hatte. Im Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement wurden Auskünfte mit Hinweis auf die Gewaltentrennung verweigert.

Die Bundesanwaltschaft hatte am Sonntag auf die eidgenössische Untersuchungs-Richterin verwiesen. Bei der Anklagekammer des Bundesgerichts hiess es auf Anfrage, es werde im Laufe dieser Woche entschieden, welcher der beiden nebenamtlichen Stellvertreter Saudans den Fall übernehmen werde.

Laut dem Radiobericht vom vergangenen Samstag hatte Saudan vor einigen Wochen Ermittlungen gegen einen Zürcher Berufspiloten und Geschäftsführer einer Flugbetriebsfirma eingeleitet. Und zwar soll es um den Verdacht der Geldwäscherei, der Hehlerei und der Gehilfenschaft zum Betrug gehen.

swissinfo und Agenturen

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