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Fussball: Starkes Wankdorf-Aus und Aussenseiter-Siege

Junge Fans präsentieren Stücke des Wankdorfer Rasens. Keystone

Beim letzten Spiel im legendären Wankdorf-Stadion in Bern trennten sich die Aufsteiger Young Boys (YB) vom Favoriten Lugano 1:1. Der FC Zürich gewann auswärts gegen Servette 2:0 und Xamax spielte gegen Luzern 0:0.

Die YB-Rückkehr auf die Schweizer Fussball-Bühne – das letzte Spiel im Wankdorf ist das erste YB-Spiel nach dem Aufstieg in die NLA – wurde von einem verdienten 1:1 gekrönt. Es hätte aber noch erfolgreicher ausfallen können, wäre nicht Lugano-Goalie Razzetti gewesen: Er machte beinahe alle Tor-Versuche der Berner zunichte. Einzig beim schönen Ausgleich von Joker Burri war der Italiener machtlos. Hart für YB war zudem, dass dem Führungstor von Rossi ein absichtliches Hands von Gimenez vorausging, das von Schiedsrichter Rogalla jedoch nicht geahndet wurde.

Fans reissen Wankdorf ab

Nach dem Spiel begannen die Fans das Stadion abzubauen – Teile der Rückenlehnen der Bänke waren beliebt – und den altehrwürdigen Rasen aufzureissen: Souvenirs, für YB- und Wankdorf-Fans. Das Stadion wird Anfang Juli gesprengt, um einem Neubau Platz zu machen.

FCZ und Xamax erfolgreich

Der FC Zürich startete mit einem unerwarteten 2:0-Auswärtssieg bei Cupsieger Servette. Kawelaschwili und Chassot, der über 90 Minuten zum Einsatz kam, erzielten die FCZ-Tore in der Genfer Charmilles und führten die Zürcher damit in der ersten NLA-Tabelle der Saison auf den dritten Platz. Allerdings hätte das Führungstor des Georgiers nie anerkannt werden dürfen: Der FCZ-Stürmer lenkte den Cornerball von Magro mit beiden Fäusten ins Servette-Tor.

Aussenseiter Neuchâtel Xamax trotzte Luzern ein 0:0 ab. Bescheiden auch der 1:0-Heimsieg von Meister Grasshoppers gegen Aarau. Das Siegtor für GC schoss Diop schon nach drei Minuten.

Statistisches zur Zahl 2

2 irreguläre Tore: Gleich zweimal war in der NLA-Startrunde «die Hand Gottes» im Spiel, und beide Male wurden die irregulären Treffer von den Schiedsrichtern anerkannt. Im Wankdorf bereitete Lugano-Stürmer Christian Gimenez seinem Landsmann Julio Hernan Rossi das Führungstor mit einer Handseinlage vor, und in Genf leitete Michail Kawelaschwili den überraschenden FCZ-Sieg mit einem Handstreffer ein.

2 Hattricks: Zwei lupenreine Hattricks in der gleichen Runde hat es schön des öfteren gegeben. Zweimal drei Treffer durch nur zwei verschiedene Torschützen im gleichen Spiel und gar in der gleichen Halbzeit aber sind schon eher eine Rarität. Und zweimal drei Tore innerhalb von jeweils sieben Minuten sind ganz bestimmt eine Premiere in der NLA. Alles geschehen beim Saisonauftakt am letzten Mittwoch im Sittener Tourbillon zwischen Sion und Basel beim sensationellen 8:1.

2 Platzverweise: Erst 90 Minuten alt ist die neue Saison, und bereits haben zwei Spieler die Rote beziehungsweise Gelb-rote Karte gesehen. Der erste Rotsünder dieser Saison war der Basler Hakan Yakin, ihm folgte am Samstag Luganos Haudegen Olivier Biaggi. Für den Walliser in Diensten der Tessiner war es bereits der 5. Platzverweis in bisher 249 NLA-Partien.

swissinfo und Agenturen

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