Fussball: Streit um Murat Yakins Geld geht weiter
Das Tauziehen um die Ablösesumme für den Schweizer Internationalen Murat Yakin geht zwischen Kaiserslautern und Fenerbahce Istanbul in die Verlängerung. Die Schlichtungs-Verhandlung bei der Fifa in Zürich wurde gestern ohne Ergebnis abgebrochen.
Ein angestrebter Kompromiss zwischen den beiden Vereinen um den Transfererlös für den 26-jährigen Schweizer Internationalen, der seit dem 1. Juli dieses Jahres beim FC Kaiserslautern in Deutschland unter Vertrag steht, kam nicht zu Stande.
Als Folge hat Kaiserslautern ein ordentliches Schiedsgerichts-Verfahren gegen die Fifa eingeleitet. Beide Parteien haben einen Schiedsrichter zu stellen, wobei der Fussball-Weltverband einen ersten Vorschlag der Deutschen abgelehnt hat. Wann diese Gerichtsverhandlung stattfinden soll, ist noch offen.
Fifa schuld?
Die Fifa hatte den Rechtsstreit ursprünglich ausgelöst, als sie die Transfersumme für Yakin im schriftlichen Verfahren auf rund 7 Mio. Franken festsetzte. Kaiserslautern hatte Fenerbahce 1,6 Mio. Franken angeboten.
Mittlerweile sind die Deutschen gar der Rechtsauffassung, «dass Yakins Vertrag mit den Türken bei seinem Wechsel zum FCK abgelaufen war und folglich nach europäischem Recht überhaupt keine Ablösesumme zu zahlen ist».
swissinfo und Agenturen
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