NL-A: Luzerns Fall in Abstiegsrunde wohl unvermeidlich
Nach der vierten Heimniederlage in Serie scheint der Fall in die Abstiegsrunde für Luzern unvermeidlich. Die Innerschweizer verloren den wichtigen Strichkampf gegen Zürich mit 0:2 und sind seit nunmehr acht Runden sieglos.
Zürichs Chancen auf die Finalrundenteilnahme dagegen stiegen nach dem ersten Auswärtssieg deutlich an. Ein Eigentor von Luzern-Goalie Foletti und das sechste Saisontor von Jamarauli brachten den Sprung über den Strich.
Die besseren Individualisten und eine optimale Auswertung der wenigen Tormöglichkeiten gaben in einer kämpferischen Partie den Ausschlag zu Gunsten der Zürcher. Vor nur noch 4’780 Zuschauern liessen die Luzerner im eigenen Stadion den früher gewohnten Siegeswillen vermissen.
Die Innerschweizer bekundeten in ihrer misslichen Situation allerdings auch einiges Pech. In der 12. Minute prallte ein raffinierter Schlenzer von Kawelaschwili unglücklich an den Körper von FCL-Goalie Foletti und von dort knapp über die Torlinie zum 0:1.
Kawelaschwili war auch am zweiten Treffer der Zürcher beteiligt: Der Georgier klärte im eigenen Strafraum und lancierte sofort seinen Landsmann Jamarauli, der nach einem präzisen Doppelpass mit Bartlett und einer feinen Körperfinte aus 12 Metern zum Schuss kam und via Folettis Händen ins Netz traf.
GC neuer Leader
Zürcher Tag in der 18. Runde der Nationalliga A: Nach dem 1:0 über Yverdon übernahmen die Grasshoppers erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze. GC profitierte von den Auswärtsniederlagen von Lugano (0:1 bei Xamax, Rote Karten für Rossi und Rota) und Meister St. Gallen (1:2 in Sion). Einen wichtigen Sieg landete Zürich mit dem 2:0 in Luzern.
swissinfo und Agenturen
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