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Schweiz nimmt Cisalpino in die Pflicht

Der Bund hat genug von den Verspätungen und Pannen bei den Cisalpino-Zügen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) verlangt vom Bahnunternehmen bis Ende Februar einen Bericht über die Ursachen der Qualitätsmängel.

Im Bericht soll das Tochterunternehmen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und der italienischen Staatsbahn (FS) der Aufsichtsbehörde aufzeigen, wie der Bahnverkehr zwischen der Schweiz und Italien wieder verflüssigt werden kann.

Sollte sich die Situation nicht ändern, droht der Cisalpino der Entzug der Konzession zur Personenbeförderung, wie BAV- Mediensprecher Davide Demicheli einen Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom Samstag bestätigte. Dies sei allerdings die ultima ratio. Ansonsten gelte die Konzession bis 2017.

Die Cisalpino-Neigezüge gelten seit ihrer Einführung vor zwölf Jahren als Sorgenkinder. Auf den neuen Neigezug warten die SBB seit zwei Jahren. Zudem kommt es regelmässig zu Verspätungen, weil es mit der Wartung in Italien hapert.

Die SBB äusserten am Samstag Verständnis für die Intervention der Bundesbehörde. Die aktuelle Situation sei in der Tat «unbefriedigend».

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