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Schweizer Olympia-Fahne in Australien aufgezogen

Die Schweizer Fahne im Olympischen Dorf in Sydney. Keystone

Seit Mittwoch (13.09.) flattert die Schweizer Fahne im olympischen Dorf von Sydney. Das von Missionschef Hansjörg Wirz angeführte Schweizer Olympia-Team wurde offiziell willkommen geheissen. Die Zuversicht gut abzuschneiden ist selbstverständlich gross.

Nach dem Schweizer Boykott der Olympischen Spiele von Melbourne 1956 weht nun erstmals eine Schweizer Olympia-Fahne im australischen Wind. In einem Fünfer- Paket zusammen mit Burundi, Kambodscha, Chile und dem Team von Monaco wurden die Schweizer im olympischen Dorf durch offiziell begrüsst. Die Fahne wurde aufgezogen und die Landeshymne abgespielt.

Neben den Athleten und Offiziellen hatte sich auch Heinz Wey, der Schweizer Generalkonsul in Sydney, eingefunden.

René Burkhalter, der Präsident des Schweizerischen Olympischen Verbandes (SOV), zeigte sich an der ersten Schweizer Medienkonferenz in Sydney «überzeugt, dass eine Berichterstattung über gute Spiele möglich sein wird». Er bat die Medienvertreter, sich nicht nur auf Medaillenränge zu konzentrieren, sondern auch die Final- und Diplomränge als «Superleistung» zu werten.

Gut funktionierendes olympisches Dorf

Die Bedingungen im olympischen Dorf entsprächen den Wünschen der Schweizer Mission, stellte Hansjörg Wirz fest. Für kurze Wege und gute Bedingungen taten die Schweizer bei zahlreichen Besuchen und Kontakten im Vorfeld allerdings auch Einiges.

Die Zusammenarbeit mit dem lokalen Organisationskomitee sei ausserordentlich gut, was die Schweiz betreffe, sagte Wirz; lediglich beim Transport gebe es noch Probleme.

Vertreter von 13 der 16 Sportarten, in denen die Schweizer in Sydney antreten werden, sind bereits im olympischen Dorf eingezogen. Jede Athletin und jeder Athlet erhält bei der Ankunft ein Willkomm, darunter Schokolade, eine Swatch und das Sackgeld in der Höhe von 600 Dollar.

Die sportlichen Erwartungen im Schweizer Lager haben sich in diesen Tagen nicht verändert. Wirz wiederholte, dass die Schweiz zahlreiche Chancen auf Spitzenplätze besitze. Verwies allerdings auf den späte Termin. Normalerweise bestreite um diese Jahreszeit kaum ein olympischer Athlet Wettkämpfe auf höchstem Niveau.

swissinfo und Agenturen

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