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Ski Weltcup: Los geht es auf dem Rettenbach-Gletscher

Auch in diesem Winter zählt die Skischweiz auf Michael von Grüningen. Keystone / Laurent Gilieron

Am nächsten Wochenende beginnt die alpine Skisaison auf dem Rettenbach-Gletscher von Sölden mit dem Weltcup-Prolog. Im Mittelpunkt, der Österreicher Hermann Maier. Die Schweiz zählt auf Michael "Mike" von Grünigen.

Maier, der Weltmeister, Olympiasieger und Weltcup-Gesamtsieger, der all diese Titel bereits doppelt errungen hat, ist auch zweifacher Sieger der Gletscher-Auftaktrennen. 1998 siegte er in Sölden, 1999 in Tignes und auch heuer ist er beim ersten Skifest des Winters das Mass aller Dinge.

Über 6’000 Zuschauer werden zum ersten Akt der Herminator-Show erwartet. Danach gibt es nochmals eine fast dreiwöchige Pause, ehe die Saison in Park City richtig los geht.

Alle gegen Atomic

Dennoch lautet das Motto weniger «Alle gegen Maier» als vielmehr «Alle gegen Atomic». Denn wohl zum ersten Mal tritt eine grosse Ländermannschaft – Österreich – zu einem Weltcuprennen praktisch als Markenteam an. Sämtliche 10 Fahrer, die momentan für den Einsatz in Frage kommen, stehen bei der Skifirma Atomic unter Vertrag.

Ist von Grünigen in Form?

Der grösste Gegenspieler dieser Marken-Armada bleibt Michael von Grünigen, neu aber nicht mehr auf Rossignol (wie während seiner gesamten Karriere), sondern auf Fischer. Nach übereinstimmender Meinung seiner Teamkollegen hat der Berner Oberländer, der als einziger auf das Übersee-Training verzichtete, nach wochenlangen Tests sein altes Leistungsvermögen wieder gefunden.

«Mike ist in Form», bestätigt Urs Kälin, mit über 34 Jahren der Senior der Tour. «Aber wir andern sind nicht weit zurück», sagte Kälin.

Das Comeback von Karin Roten

Bei den Frauen steht für einmal nicht Sonja Nef im Mittelpunkt. Die meiste Beachtung gilt der Rückkehrerin Karin Roten beziehungsweise ihrem Sohn Jonathan.

Erst zum zweiten Mal nach Ulli Maier versucht eine Athletin nach einer Baby-Pause ein Comeback. «Ich mache mir noch keine Hoffnungen auf ein Spitzenresultat», sagt die Walliserin, macht aber auch aus ihren Absichten kein Hehl. «Einfach nur zurückgekehrt, um wieder dabei zu sein, bin ich
nicht».

swissinfo und Agenturen



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