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Wallis: Suche geht weiter

Die Bergungsarbeiten gehen weiter - ohne Hoffnung auf Überlebende. Keystone

Die Bergungsarbeiten in Gondo gehen weiter. Nach Baltschieder konnten die Einwohner zurückkehren. Die Glückskette sammelte 27 Millionen Franken. Die ersten Opfer des Unwetters wurden beigesetzt.

Auch am Montag (23.10.) geht die Suche nach den Verschütteten im Wallis weiter. Laut dem Regionaljournal des Schweizer Radios hätten die Rettungsmannschaften die Hoffnung auf Überlebende in Gondo aufgegeben. Vermisst werden immer noch drei Personen. Die Rettungskräfte setzen ihre Hoffnungen auf neue Leichensuchhunde aus Deutschland.

Am Samstag (20.10.) waren die ersten Opfer beigesetzt worden. In Simplon-Dorf wurde ein 33-jähriger Familienvater beigesetzt, in Stalden eine 70-jährige Frau deren Tochter immer noch vermisst wird. Im italienischen Domodossola fand ein Gedenkgottesdienst statt.

In Biel (VS) war bereits am Freitag (19.10.) eine 43-jährige Mutter von zwei Kindern beerdigt worden.

Weniger als eine Mia. Franken Schaden

In Baltschieder konnten bis am Montag (23.10.) drei Viertel der rund 800 evakuierten Personen in ihre Wohnungen zurückkehren. Beziffern lässt sich langsam der ökonomische Gesamtschaden des Unwetters im Wallis und Tessin. Die Privatversicherer nannten erste Schätzungen in zweistelliger Millionenhöhe.

Die Schweizerische Rückversicherung (Swiss Re) geht davon aus, dass rund 30 bis 40 Prozent aller Schäden versichert sind. Sie bleibt zudem bei ihrer Aussage, dass der ökonomische Gesamtschaden weniger als eine Mrd. Franken betragen wird. Bis Ende November will sich der Bundesrat ein genaues Bild über das Schadenausmass verschaffen.

Die Glückskette hat inzwischen über 27 Millionen Franken für die unwettergeschädigten Menschen im Wallis, im Tessin und im Aostatal gesammelt.

swissinfo und Agenturen

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