Dreifach-Olympiasieger von Allmen will nach Triumph nicht abheben
Nach dem Gewinn von drei Olympia-Goldmedaillen will Skistar Franjo von Allmen "der Gleiche bleiben". "So war das auch nach den beiden WM-Titeln von Saalbach", sagt der Gewinner von Abfahrt, Team-Kombination und Super-G der Olympischen Spiele von Milano Cortina.
(Keystone-SDA) Er sei gespannt, was jetzt auf ihn zukomme, führt der Berner Oberländer in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen weiter aus. Seine Erfolge ermöglichten ihm, Einblicke zu erhalten, die er ohne das Skifahren nicht bekäme.
«Ich geniesse und schätze das. Es ist nicht selbstverständlich, was ich auf meinem Weg erleben darf.»
Geändert habe sich in seinem Leben etwa, dass er jetzt hin und wieder per Helikopter nach Boltigen BE gebracht werde, wo er lebt. «Das ist etwas surreal für mich – und für meine Familie». Das sei nicht die Welt, «in der ich auf dem Bauernhof aufgewachsen bin.»
Der 24-Jährige gibt auch preis, dass er ganz gern auch mal allein ist und am Morgen am liebsten allein frühstückt. «Es gibt Tage, an denen ich keine Lust habe auf Teamkollegen».
Auf die Bemerkung, es solle Tage geben, in denen er kein Wort mit Zimmer- und Rennkollege Lars Rösti wechsle, sagt Franjo von Allmen: «Irgendwann ist halt auch alles erzählt.»