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Adtranz Schweiz erzielt Vereinbarung mit Sozialpartnern

Die Adtranz Schweiz hat zusammen mit den Sozialpartnern und den Personalvertretern eine Vereinbarung unterzeichnet, die das weitere Vorgehen in der Schweiz regelt. Auf Kündigungen will Adtranz bis zum 30. Juni 2000 verzichten.

Die Adtranz Schweiz hat zusammen mit den Sozialpartnern und den Personalvertretern eine Vereinbarung unterzeichnet, die das weitere Vorgehen in der Schweiz regelt. Auf Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen will Adtranz bis zum 30. Juni 2000 verzichten.

Der drohende Arbeitskampf bei Adtranz Schweiz scheint gebannt. In einem Communiqué vom Donnerstag (24.02.) bekräftigt Adtranzzusammen mit den Sozialpartnern und Personalvertretern den Willen, gemeinsam Lösungen und Alternativen für die Rettung möglichst vieler Arbeitsplätze zu erarbeiten.

Die Vereinbarung, die von den Gewerkschaften SMUV, VSAM, Syna sowie der Schweizerischen Kader-Organisation und dem Schweizerischen Kaufmännischen Verband (SKV) mitunterzeichnet ist, gelte für alle Mitarbeitenden der Adtranz Schweiz beziehungsweise Daimler Chrysler Rail Systems (Schweiz) AG, heisst es weiter.

Einzig eine «Zusammenarbeit in Treu und Glauben» trage dazu bei, mögliche Konflikte zwischen Geschäftsleitung und Betroffenen zu verhindern, teilten die Unterzeichner mit.

Mit der Vereinbarung verpflichten sich beide Seiten, gemeinsam zukunftsgerichtete Lösungen zu erarbeiten, um möglichst viele Arbeitsplätze innerhalb und ausserhalb von Adtranz erhalten zu können.

In einer Absichtserklärung unterstützt Adtranz mindestens die Montage des IC 2000 in der Schweiz, sofern eine Trägerschaft gefunden wird. Adtranz Schweiz-Chef Alfred Ruckstuhl präzisierte gegenüber der sda, dass diese Erklärung für eine allfällige vierte Serie gelte. Ein entsprechender Auftrag der SBB liege aber noch nicht vor.

Laut Ruckstuhl sei ferner nie die Rede davon gewesen, eine vierte Serie der Doppelstockwagen ganz in der Schweiz zu bauen. Das von der Geschäftsleitung Adtranz Schweiz eingesetzte START-Team werde aber alle Möglichkeiten prüfen, um diese möglichst in der Schweiz beschäftigungswirksam zu machen. Zuerst müsse man aber einen allfälligen Auftrag erhalten, warnte Ruckstuhl vor allzugrossen Erwartungen.

Das Organisationskomitee (OK) Mitarbeitende Adtranz Schweiz bezeichnet die Vereinbarung als Schritt in die richtige Richtung, wie sich OK-Sprecher Markus Weingartner ausdrückte. An der Vereinbarung selbst sei man nicht beteiligt gewesen, könne aber damit gut leben.

SRI und Agenturen

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