Bahn 2000 wird optimiert
Grosse Ausbauvorhaben, mit denen die Bahn markant Marktanteile gegenüber dem Privatverkehr gewinnen will, werden nicht über die Leistungsvereinbarung finanziert, sondern über den Fonds für Eisenbahn-Grossprojekte (FinöV). Dazu gehört neben der NEAT insbesondere die 2. Etappe von Bahn 2000, über deren Stossrichtung der Bundesrat ebenfalls entschieden hat.
Vorgesehen ist ein nationales Basisangebot, das rund 4 Mrd. Franken kostet. Geprüft werden die Beschleunigung der Strecken Bern-Lausanne und Zürich-St.Gallen, neue Nord-Süd-Kapazitäten (Jura- Durchstich, NEAT-Zufahrten, Lugano-Mailand) und neue Ost-West- Kapazitäten (2. Heitersbergtunnel, Leistungssteigerung zwischen Zürich, Zürich-Flughafen und Winterthur).
Ergänzt wird das Basisangebot durch Optionen der Kantone von 1,9 Mrd. Franken. Im Vordergrund stehen verschiedene Verbesserungen in den Agglomerationen, namentlich der Ausbau der S-Bahn-Systeme Basel, Bern, Lausanne, Luzern, St.Gallen, Tessin und Genf.
2020 in Betrieb
Das Basisangebotskonzept und die zusätzlichen Optionen gehen voraussichtlich vor den Sommerferien 2003 in die Vernehmlassung. Die Botschaft an die Räte ist für 2004 vorgesehen. Wenn die Räte 2004/2005 entscheiden, können um 2010 die Bauarbeiten begonnen. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 vorgesehen.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch