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Bahnunglück bei Köln: Noch keine Informationen zum Zustand der verletzten Schweizer

Beim schweren Zugsunglück von Brühl sind bis am Montagmorgen (07.02.) acht Tote geborgen worden. Insgesamt wurden 149 Menschen verletzt, 89 von ihnen schwer. Zu den Verletzungen der betroffenen neun Schweizer liegen noch immer keine Informationen vor.

Beim schweren Zugsunglück von Brühl sind bis am Montagmorgen (07.02.) acht Tote geborgen worden. Insgesamt wurden 149 Menschen verletzt, 89 von ihnen schwer, wie ein Polizeisprecher in Köln bekanntgab. Zu den Verletzungen der betroffenen neun Schweizer konnte Reto Kormann, Sprecher der Schweizerischen Bundesbahnen SBB, am Montagmorgen keine Angaben machen.

Am Sonntag (06.02.) war die Zahl der Toten noch mit mindestens neun angegeben worden. Laut einem Polizeisprecher in Brühl wurden aber bis am Montagmorgen nur acht Tote geborgen. Darunter befinden sich laut Kormann keine Schweizer. Über das Ausmass der Verletzungen der Schweizer konnte er vorerst keine Angaben machen.

Die nach dem Unfall eingerichtete Unfall-Hotline der SBB blieb bis am (heutigen) Montag um 07.00 Uhr in Betrieb. Angesichts der hohen Zahl der Fahrgäste sei die Hotline nur erstaunlich wenig frequentiert worden, sagte Kormann.

Die Bergungsarbeiten im Bahnhof Brühl waren in der Nacht zum Montag fortgesetzt worden. Heute soll versucht werden, die beiden ineinander verkeilten Waggons auseinander zu ziehen. Bahnchef Hartmut Mehdorn wies Vorwürfe bezüglich mangelnder Sicherheitsstandards bei der Bahn zurück. Zudem schloss er technische Mängel als Unglücksursache aus.

Am Sonntag war auf der linken Rheinstrecke Köln-Mainz bei der Durchfahrt des Bahnhofs Brühl der Nachtzug von Amsterdam nach Basel entgleist. Acht der neun Wagen umfassenden Zugskomposition sprangen aus den Schienen. Die Lokomotiven und drei Wagen stürzten eine Böschung hinunter.

SRI und Agenturen

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