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Briefpost soll massiv teurer werden

Die Post will den Einheitstarif für Briefe bis 250 Gramm abschaffen und neue Gewichtsabstufungen analog der Nachbarländer einführen. Dadurch verteuern sich A- und B-Post massiv, die bisher einheitlich 90 beziehungsweise 70 Rappen Frankierung verlangten.

Die Post will den Einheitstarif für Briefe bis 250 Gramm abschaffen und neue Gewichtsabstufungen analog der Nachbarländer einführen. Dadurch verteuern sich A- und B-Post massiv, die bisher einheitlich 90 beziehungsweise 70 Rappen Frankierung verlangten.

Wie die Post am Dienstag (11.01.) weiter mitteilte, wird der A-Post-Standard-Brief neu bis zu einem Gewicht von 50 Gramm bereits einen Franken kosten. Zwischen 50 und 100 Gramm Gewicht sind 1,20 Franken zu bezahlen, und von 100 Gramm bis 250 Gramm 1,50 Franken. Bei der B-Post sollen die gleichen Gewichtsabstufungen wie bei der A-Post eingeführt werden. Ein B-Post-Standard-Brief würde damit künftig 80 Rappen, 90 Rappen beziehungsweise 1,30 Franken kosten. Mit den Preiserhöhungen sollen laut Post die aus dem Telekommunikationsbereich wegfallende Quersubventionierung kompensiert und die Eigenwirtschaftlichkeit bei hoher Konkurrenzfähigkeit sichergestellt werden.

Die Mehreinnahmen dienten vor allem auch dazu, die flächendeckende Grundversorgung zu gewährleisten. Die Schweizer Post bleibe auch mit den neuen Preisen im internationalen Vergleich günstig. Der Verwaltungsrat verabschiedete die neuen Tarife bereits am Montag zu Handen des Eidgenössischen Departements für Umwelt,Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek), das über den Antrag befinden muss.

SRI und Agenturen

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