Crossair-Konflikt: Gesprächsrunde geplatzt
Die Verhandlungen zur Beilegung des Arbeitskonflikts bei der Schweizer Regionalfluggesellschaft Crossair sind erneut in eine Sackgasse geraten. Die Pilotengewerkschaft CCP sagte die Teilnahme an der für heute vorgesehenen Gesprächsrunde kurzfristig ab.
Die Verhandlungen zur Beilegung des Arbeitskonflikts bei der Schweizer Regionalfluggesellschaft Crossair sind erneut in eine Sackgasse geraten. Die Pilotengewerkschaft CCP sagte die Teilnahme an der für den (heutigen) Freitag (24.03.) vorgesehenen Gesprächsrunde kurzfristig ab und warf der Geschäftsleitung der SAirGroup-Tochter mangelnde Kompromissbereitschaft vor.
Die Verhandlungsdelegation der Fluggesellschaft sei an den beiden bisherigen Runden seit der Wiederaufnahme der Gespräche weder auf die von der Gewerkschaft vorgelegten Traktanden eingetreten, noch habe sie eigene Vorstellungen eingebracht, heisst es in einer CCP-Mitteilung. Ein sinnvoller Dialog sei nahezu unmöglich.
Die CCP forderte die Crossair auf, bis zum nächsten Termin ihre Vorstellungen schriftlich vorzulegen. Im Konflikt geht es um Forderungen der Piloten nach besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen sowie um die Rücknahme von drei fristlosen Entlassungen durch die Fluggesellschaft.
swissinfo und Agenturen
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