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Glücklich trotz roter Zahlen

Sunrise hat die Fusion mit diAx schadloser überstanden als erwartet. Keystone

Das Telekommunikations-Unternehmen Sunrise ist im ersten Jahr nach der Fusion mit diAx trotz Verlusten zufrieden: Die eigenen Erwartungen waren weit pessimistischer.

Der Betriebsverlust vor Goodwill-Abschreibung und Amortisationen (EBITDA) betrage 15,4 Mio. Franken, teilte die TDC Switzerland am Mittwoch mit. Nach rasantem Anstieg der Abonnenten belaufe sich der Umsatz auf 1,555 Mrd. Franken.

TDC Switzerland gehört zur Tele Danmark Company (TDC) und ist aus der Fusion zwischen Sunrise und diAx Anfang 2001 hervorgegangen. TDC Switzerland betreibt ihre Telekommunikations-Geschäfte unter der Marke Sunrise.

Besser als erwartet

Die Erwartungen seien klar übertroffen worden, sagte Sunrise-Sprecherin Monika Walser, habe doch der budgetierte Betriebs-Verlust 82 Mio. Franken betragen. Im vierten Quartal sei der Betriebsertrag sogar erstmals positiv ausgefallen. Zum Reinverlust und den Restrukturierungs-Kosten machte TDC Switzerland keine Angaben.

Im Mobilbereich betrug der Umsatz 746 Mio. Franken, im Festnetz- und Internetgeschäft 809 Mio. Franken. Für 2002 peilt Sunrise ein Umsatzziel von 1,8 Mrd. Franken an. Der EBITDA wird auf 88 Mio. Franken angesetzt.

Rasanter Zuwachs der Abonnenten

Bei den Abonnenten verzeichnete Sunrise einen rasanten Zuwachs. Die Mobilkunden stiegen um 62% auf 944’000, die Internetkunden um 25% auf 786’000. Und im Festnetzbereich resultierte ein Anstieg um 15% auf 786’000 Abonnenten.

Die Lancierung der ADSL-Technologie hat laut Mitteilung zu einem starken Abonnentenzuwachs in den Monaten November und Dezember geführt.

Früchte der Konsolidierung

Laut Mitteilung wurde im vergangenen Jahr nach der Fusion eine Konsolidierungs-Strategie verfolgt. Dank der Ausnutzung der Synergien sei die Marktposition verbessert worden. Die Arbeitsplätze seien um 12% auf 2’200 reduziert worden.

Sunrise ist eine der Konkurrentinnen des grössten Schweizer Telekommunikations-Unternehmens Swisscom, bei welcher der Bund die Mehrheit der Aktien hält. Sunrise kritisiert seit geraumer Zeit insbesondere die Monopolstellung, welche die Swisscom bei den Festnetz-Anschlüssen hält.

swissinfo und Agenturen

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