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Investitionen in die Schweizer Luxus-Hotellerie

Der grösste Teil der Investitionen fliesst in die Hotelanlage auf dem Bürgenstock. Keystone Archive

Rund 400 Millionen will die Richemond Héritage AG in die Luxus-Hotellerie stecken. Investiert werden soll in fünf Städten und auf dem Bürgenstock.

Das Investitions-Vorhaben geht aus der Projektstudie der Richemond Héritage hervor. Über die Genfer Privatbank Banque de Patrimoines Privés (BPG) waren im Laufe des Jahres 2000 sechs traditionsreiche, überwiegend investitions-bedürftige und teilweise hoch verschuldete Hotelunternehmen gekauft worden.

Portefeuille von Luxushotels

Nach und nach zur BPG wechselten das Drei Könige in Basel, der Schweizerhof in Bern, das Arabella Atlantis Sheraton in Zürich, das Royal Savoy in Lausanne, das Richemond in Genf und die drei Hotels auf dem Bürgenstock. Indes blieben Käufer, Preise und Absichten lange Zeit unbekannt, was zu einigen Spekulationen führte.

Die BPG handelte im Auftrag der Richemond Héritage, die ihrerseits als Management-Gesellschaft auftritt und hinter der die Luxemburger Richemonds Hotels Holding steht. Die Mehrheit an dieser Holding hält die Familie Descours.

Weitere Aktionäre sind Industrielle aus Frankreich, Belgien und der Schweiz. Als treibende Kräfte involviert sind Mitglieder der Hoteliers-Familien Armleder aus Genf und Gauer aus Bern. Victor Armleder ist Präsident der Richemond Héritage.

Die Investoren und die treibenden Kräfte stellten in Aussicht, den Häusern ihre Eigenständigkeit zu belassen, sie aber gemeinsam zu vermarkten und mit rund 100 Mio. Franken den Erfordernissen der Zeit anzupassen.

Schaffung von 500 Stellen

Inzwischen haben sich die Pläne konkretisiert: 399 Mio. Franken sollen insgesamt in Renovationen und Erweiterungen gesteckt werden. Zudem sollen mehr als 500 neue Arbeitsplätze entstehen.

Auf dem Bürgenstock, in Lausanne, Genf und Basel sind über 500 neue Hotelzimmer und gegen 3000 zusätzliche Plätze in Restaurants und Bars geplant.

Neben den Investitionen im Gastgewerbe will Richemond die Bereiche Kongress und Fitness teilweise massiv aufrüsten. Insbesondere in Zürich, Basel und Lausanne stehen grosszügige neue Angebote im Bereich Fitness auf dem Programm.

Schwergewicht Bürgenstock

155 Mio. Franken sollen in die drei Bürgenstock-Hotels hoch über dem Vierwaldstättersee investiert werden: Geplant ist eine Verdoppelung der bereits jetzt ansehnlichen Kongresskapazität sowie ein massiver Ausbau des bestehenden Fitnessbereichs.

Die Baueingaben seien überall erfolgt, sagte Jean-Paul Förster, Geschäftsführer der verantwortlichen Richemond Héritage AG: «Wir hoffen, nächstes Jahr beginnen zu können.»

swissinfo und Agenturen

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