KKW Leibstadt: Erste Brennelement-Transporte ins Zwilag im Juni
Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) beginnt im Juni mit dem Transport abgebrannter Brennelemente ins Zwischenlager in Würenlingen. Geplant sind bis Frühjahr 2001 sechs Fahrten mit je einem Behälter mit 97 Brennelementen.
Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) beginnt im Juni mit dem Transport abgebrannter Brennelemente ins Zwischenlager in Würenlingen. Geplant sind bis Frühjahr 2001 sechs Fahrten mit je einem Behälter mit 97 Brennelementen.
Die Transporte ins 12 Kilometer entfernte Zwischenlager für radioaktive Abfälle (Zwilag) in Würenlingen erfolgten entweder mit der Bahn oder auf Kantonsstrassen, teilte die KKL am Donnerstag (02.03.) mit. Ein definitiver Entscheid sei noch nicht gefallen, sagte KKL-Pressesprecher Leo Erne.
Man wolle beide Optionen offen lassen, erklärte Erne. Ein Strassentransport habe den Vorteil, dass die Behälter ohne Umladevorgang ins Zwilag gebracht werden könnten. Beim Transport mit der Bahn müssten die Behälter dagegen bei der rund einen Kilometer vom Zwilag entfernten Verladestation noch auf einen Strassentransporter umgeladen werden.
Weiterhin Brennelemente nach La Hague
Die Behörden der Gemeinden entlang der Strassenroute via Etzgen-Bürgersteig seien durch die KKL und die Zwilag AG im Beisein der Kantonspolizei und der Bezirksämter bereits informiert worden, heisst es in der Mitteilung.
Wie die Kernkraftwerk Leibstadt AG weiter mitteilte, sollen unabhängig von der Zwischenlagerung in Würenlingen auch künftig Brennelemente zur Wiederaufbereitung nach La Hague (F) transportiert werden.
swissinfo und Agenturen
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