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Sauber und Credit Suisse

Hauptsponsor Credit Suisse übernimmt via Sauber Aktienpaket. Keystone Archive

Peter Sauber hat vom Österreicher Mateschitz die Aktienmehrheit an der Sauber Holding zurückgekauft. Die Credit Suisse wird das Paket übernehmen.

Credit Suisse gelangt in den Besitz von 63 Prozent der Anteile. «Ich bin glücklich über den Verlauf der Transaktion», erklärte der Schweizer Formel-1-Teamchef Peter Sauber am Dienstag. «Das mir vertraglich zustehende Vorkaufsrecht habe ich wahrgenommen, um zu verhindern, dass die Aktien in unerwünschte Hände gelangen.»

Sauber behält Mehrheit

Der Handwechsel von Mateschitz über Peter Sauber zur Bank entbehrt insofern der Dramatik, als die Stimmen-Mehrheit nach wie vor bei Sauber liegt. Technische oder personelle Angelegenheiten liegen weiterhin ganz im persönlichen Entscheidungs-Bereich des 59-jährigen Zürchers.

Dietrich Mateschitz, der 61-jährige Besitzer der Energie-Drink-Herstellerfirma Red Bull, hatte sich schon im Sommer 2001 zur Veräusserung seines Aktienpakets entschlossen, dem Vernehmen nach zum Stückpreis von einer Million Franken. Von inoffizieller Seite verlautete, dass Credit Suisse der Schulterschluss mit Sauber rund 70 Millionen Franken wert war.

Red Bull bleibt Sponsor

Die im Laufe der letzten zwei Jahre entstandenen Meinungs-Verschiedenheiten zwischen Mateschitz und Sauber sind inzwischen so weit ausgeräumt, dass Red Bull ziemlich sicher weiterhin als Sponsor des Teams auftreten wird, allerdings nicht mehr als Titelsponsor, sondern nur noch mit dem entsprechendem Logo auf den Rennwagen.

Credit Suisse firmiert seit einem Jahr als einer von drei Hauptsponsoren des Teams mit schätzungsweise 30 Millionen Franken pro Jahr. Weitere 50 Millionen bringt der malaysische Erdölkonzern Petronas ein. Red Bulls Beitrag dürfte sich wie bisher um 20 Millionen bewegen.

Beginn der Testfahrten

Die Sauber-Equipe hat in Montmelo (Sp) die Testfahrten für die Saison 2002 aufgenommen. Wie bei den meisten Teams kam der letztjährige Wagen zum Einsatz.

Nick Heidfeld absolvierte 35 Runden, der brasilianische Neuling Felipe Massa deren 24. Wegen der unterschiedlichen Witterungsverhältnisse widerspiegeln der 10. und 14. Rang nicht die wahren Stärkeverhältnisse. Heidfeld jedenfalls sprach von einem erfolgreichen Tag.

Der Auftakt zur Formel-1-Saison erfolgt am 3. März im australischen Melbourne.

swissinfo und Agenturen

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