SBB rechnen mit sukzessive ansteigendem Gewinn
Die SBB rechnen für 2000 mit einem Gewinn von 10 Millionen Franken. Bis 2003 soll er auf 206 Millionen ansteigen. Der freie Cash Flow dürfte um 800 Millionen steigen. Der Bundesrat hat am Mittwoch (16.02.) Budget und Planung genehmigt.
Die SBB rechnen für 2000 mit einem Gewinn von 10 Millionen Franken. Bis 2003 soll er auf 206 Millionen ansteigen. Der freie Cash Flow dürfte um 800 Millionen steigen. Der Bundesrat hat am Mittwoch (16.02.) Budget und Planung genehmigt.
Von 10 Millionen im laufenden Jahr soll der Gewinn gemäss der Mittelfristplanung der SBB 2001 bereits auf 141 Millionen steigen. 2003 sollen schliesslich 206 Millionen erwirtschaftet werden. Der freie Cash Flow dürfte sich bis 2003 um 800 Millionen verbessern.
Damit sei die Forderung nach einer Steigerung des Unternehmenswertes erfüllt, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Er hat Budget und Mittelfristplanung genehmigt.
Höhere Produktivität und weniger Investitionen
Die erfreulichen Aussichten liessen sich einerseits mit einer Steigerung der Verkehrsproduktivität erklären, schreibt der Bundesrat. Diese soll im laufenden Jahr um 10 Prozent und bis 2003 jährlich um weitere 6 Prozent steigen. Mehr Leistungen sollen mit weniger Personal erbracht werden. Andererseits wirke sich die Tatsache aus, dass die umfangreichsten Bauarbeiten der ersten Etappe der Bahn 2000 abgeschlossen seien. Dies reduziere den Mittelabfluss wegen Investitionen bis 2003 um 500 Millionen Franken.
Die positiven Prognosen hingen aber von der plangemässen Umsetzung verschiedener Schlüsselprojekte ab, teilt der Bundesrat mit. Unklar sei beispielsweise, wie sich die Verschiebung der Expo auf die Mittelfristplanung auswirke.
Ausserdem hat der Bundesrat den SBB-Verwaltungsrat ermächtigt, einen Gesamtarbeitsvertrag für die zurzeit 28’500 SBB-Angestellten abzuschliessen. SBB und Sozialpartner verhandeln bereits über den Vertragsinhalt.
SRI und Agenturen
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