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Schokolade: Mehr Inland-Konsum – weniger Exporte

Der Pro-Kopf-Konsum von Schokolade ist letztes Jahr in der Schweiz gestiegen. Der Umsatz auf dem Inlandmarkt konnte um 5,1 Prozent auf 804 Mio. Franken gesteigert werden. Die Exporte dagegen gingen leicht zurück.

Der Pro-Kopf-Konsum von Schokolade ist letztes Jahr in der Schweiz gestiegen. Der Umsatz auf dem Inlandmarkt konnte um 5,1 Prozent auf 804 Mio. Franken gesteigert werden. Die Exporte dagegen litten immer noch unter der Wirtschaftskrise und gingen leicht zurück.

Die Schweizer Hersteller vermochten ihre Inlandverkäufe um fast fünf Prozent auf 70’743 Tonnen steigern, wie der Verband Schweizerischer Schokoladefabrikanten Chocosuisse am Dienstag (15.02.) mitteilte. Der Pro-Kopf-Konsum stieg von 10,9 auf 11,5 Kilogramm. Am beliebtesten waren Pralinés und Branches.

Der Export dagegen litt unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Osteuropa und Asien. Die Verkaufseinbussen in den ersten Monaten 1999 konnten nicht mehr wettgemacht werden. Die Schokoladeausfuhren erreichten 59’876 Tonnen im Wert von 418 Mio. Fr., was wertmässig 1 Prozent unter den Vorjahreszahlen liegt.

Bereits zum zweiten Mal in Folge gingen die Exporte zurück. Die während den ersten Monaten erlittenen Verkaufseinbussen konnten im restlichen Jahresverlauf nicht mehr wettgemacht werden. Insgesamt wurden 59’879 Tonnen Schweizer Schokolade mit einem Wert von 418 Millionen Franken ins Ausland verkauft.

Mit einem Minus von zwölf Prozent waren die Tafelschokoladen am stärksten vom Exportrückgang betroffen, während Konfiserieartikel wie Pralines zweistellige Zuwachsraten verzeichneten. Am meisten Schweizer Schokolade wurde in Deutschland gegessen, gefolgt von Grossbritannien, Frankreich und den USA.

SRI und Agenturen

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