Schweiz investiert in internationales Genf
Die Schweiz investiert weiter in das internationale Genf. Der Nationalrat hat der Immobilienstiftung der internationalen Organisationen (FIPOI) einstimmig Darlehen über knapp 300 Millionen Franken erlassen, die in den kommenden 50 Jahren fällig werden.
Die Schweiz investiert weiter in das internationale Genf. Der Nationalrat hat der Immobilienstiftung der internationalen Organisationen (FIPOI) am Donnerstag (23.03.) einstimmig Darlehen über knapp 300 Millionen Franken erlassen, die in den kommenden 50 Jahren fällig werden.
Teuerungsbereinigt betragen die Verluste für die Schweiz noch knapp 100 Millionen Franken, wie es in der bundesrätlichen Botschaft heisst. Die Darlehen wurden gewährt für das internationale Haus der Umwelt, das internationale Handelszentrum von UNCTAD und WTO sowie das Varembe- und das Montbrillant-Verwaltungsgebäude.
Dazu kommen 75 Millionen für das Palais Wilson (Bild), das dem Bund gehört. Ebenfalls einstimmig hat der Rat die Finanzhilfe an die FIPOI auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt. Die Schweiz kann der FIPOI zinslose Darlehen gewähren, die innert 50 Jahren zurück bezahlt werden müssen. In Ausnahmefällen sind A-Fonds-Perdu-Beiträge möglich. Zudem deckt der Bund die Unterhaltskosten für das Centre William Rappard (CWR) sowie die Unterhalts- und Betriebskosten des CWR-Konferenzsaals.
swissinfo und Agenturen
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