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Schweizer Hotellerie erneut mit leichter Zunahme der Logiernächte

Die Schweizer Hotellerie hat im vergangenen Jahr 1999 0,9 Prozent mehr Logiernächte erzielt. Dies entspricht einem Zuwachs von 273'000 Nächten. Mit insgesamt 32,09 Millionen Logiernächten wurde zum dritten Mal ein poisitives Jahresergebnis erreicht.

Die Schweizer Hotellerie hat im vergangenen Jahr 1999 0,9 Prozent m ehr Logiernächte erzielt. Dies entspricht einem Zuwachs von 273’000 Nächten. Mit insgesamt 32,09 Millionen Logiernächten wurde zum dritten Mal ein poisitives Jahresergebnis erreicht.

Nach Angaben des Bundesamts für Statisitk (BFS) von Montag (31.01.) liegt das Ergebnise jedoch immer noch 10 Prozent unter dem Jahresrekord von 1990. Damals wurden 35,78 Hotelnächte registriert.

Die Nachfrage aus dem Ausland ging um 0,9 Prozent zurück. Dagegen stieg die Inandnachfrage um 3,4 Prozent.

Verbessertes Preis-/Leistungsverhältnis wirkte sich aus

Das gute Ergebnis ist laut BFS unter anderem auf das verbesserte Preis-/Leistungsverhältnis, die verstärkten Werbeanstrengungen und die konjunkturelle Erholung im Inland und Ausland zurückzuführen. Allerdings führten die enormen Schneefälle und Lawinenkatastrophen zu Beginn des Jahres laut BFS zu Buchungsverlusten aus dem Ausland, die nicht mehr wettzumachen waren.

Die Zahl der aus dem Ausland gebuchten Logiernächte lag 0,9 Prozent unter derjenigen von 1998. Hingegen stieg die Übernachtungszahl der inländischen Gäste um 3,4 Prozent. Die Schweizerischen Jugendherbergen verzeichneten mit 835’000 Logiernächten eine Zunahme von 0,3 Prozent.

Der Dezember als letzter Monat des Berichtsjahres verlief für die Hotellerie enttäuschend. Die Zahl der Übernachtungen blieb 2,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Binnentourismus wurden 0,3 Prozent weniger Logiernächte registriert, laut BFS ausschliesslich wegen der abgeschwächten Nachfrage des Militärs. Die Logiernächtezahl von Ausländern blieb um 3,5 Prozent unter der Marke des Dezembers 1998.

Übers ganze Jahr gesehen war die Schweiz bei Gästen aus dem mit fast 6,3 Millionen Übernachtungen wichtigsten Herkunftsland Deutschland weniger gefragt, wie das Minus von 150’000 Nächten zeigt. Auch aus Belgien (-87’000), den USA (-33’000) und Frankreich (-27’000) kamen markant weniger Touristen. Dagegen war bei den Gästen aus Britannien mit einer Zunahme der Logiernächte um 120’000 auf 1,753 Millionen eine spürbare Erholung festzustellen.

SRI und Agenturen

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