Swissair-Lehrlinge zur SBB
Die Ausbildung der KV-Lehrlinge der zusammengebrochenen Swissair Group ist gesichert: Die Hälfte wird von den SBB übernommen, die andern haben ebenfalls neue Stellen gefunden.
Von der Swissair-Pleite sind insgesamt 65 KV-Lehrlinge betroffen; 43 in Zürich und 14 in Genf. Die Zürcher Jugendliche haben aus einem grossen Angebot von Stellen auswählen können: 53 Firmen haben der Vermittlungs-Task Force insgesamt 129 freie Lehrstellen gemeldet, teilte die Swissair am Mittwoch mit.
SBB schuf Extra-Stellen
Rund die Hälfte der Auszubildenden entschieden sich, ihre Lehrzeit innerhalb des öffentlichen Verkehrs fortzusetzen: Die SBB-Geschäftsleitung schuf zwischen Zürich, Baden und Frauenfeld 19 neue Ausbildungsplätze, welche nun von Ex-Swissair-Lehrlingen besetzt werden. Ermöglicht wird dieser Wechsel durch die finanzielle Unterstützung der Zürcher Kantonalbank, welche sich an den Ausbildungskosten beteiligt, wie es hiess.
Die 22 Zürcher KV-Lehrlinge im letzten Lehrjahr können ihre Lehre bei der Swissair Group beenden.
Sonnenstrahlen auch in Genf
Von den 24 KV-Lehrlingen in Genf werden sieben in den Abschlussklassen und drei weitere von der Swissport übernommen. Für die restlichen 14 Jugendlichen wurde eine externe Lösung gefunden. Auch die elf Lehrlinge der Swissair-Informatiktochter Atraxis hätten einen neuen Lehrplatz gefunden.
Insgesamt beschäftigten die Swissair Group und ihre Tochterfirmen bisher 300 Lehrlinge. Rund 240 Stellen bleiben nach heutigem Stand erhalten, teilte die Task Force mit.
swissinfo und Agenturen
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