UBS korrigiert Wachstumsprognose nach oben
Die UBS korrigiert ihre Wachstumsprognose für die Schweizer Wirtschaft nach oben. Nach den positiven Konjunkturdaten vom 4. Quartal 1999 rechnen die UBS-Ökonomen für das Jahr 2000 mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,6 Prozent.
Die UBS korrigiert ihre Wachstumsprognose für die Schweizer Wirtschaft nach oben. Nach den positiven Konjunkturdaten vom 4. Quartal 1999 rechnen die UBS-Ökonomen für das Jahr 2000 mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,6 Prozent.
Auch im nächsten Jahr dürfte die Schweiz weiterhin mit einem robusten BIP-Wachstum von 2,1 Prozent rechnen. Das globale gute Umfeld und die starke Binnennachfrage würden zuversichtlich stimmen, sagte UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff am Freitag (24.3.) vor den Medien.
Das Wachstum sei zudem breit abgestützt, betonte Wellershoff. Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz soll gemäss den UBS-Prognosen in diesem Jahr auf 2 Prozent und 2001 sogar auf 1,9 Prozent sinken. Die gute Beschäftigungslage und steigende Reallöhne haben die Konsumentenstimmung auf Rekordhöhe getrieben.
Die leichte Inflation sei primär auf die hohen Erdölpreise zurückzuführen und dürfte sich bis Mitte Jahr wieder abschwächen, sagte Wellershoff. Die UBS hält an ihrer Inflationsprognose von 1,4 Prozent für das laufende Jahr und 1,8 Prozent für 2001 fest. Trotz der am Donnerstag erfolgten Erhöhung des Zinsbandes durch die Nationalbank werde nicht mit einem deutlichen Zinsanstieg gerechnet.
Massvolle Aufwertung des Frankens
Nach Ansicht der UBS-Ökonomen hat die Nationalbank bewiesen, dass sie nicht am «Gängelband» der Europäischen Zentralbank (EZB) geführt ist. Auch die EZB dürfte noch in diesem Jahr den Zinssatz um 25 Basispunkte anheben, meinte UBS-Ökonom Hanspeter Hausheer. Die gegenüber der EZB restriktivere Geldpolitik der Nationalbank sollte zu einer massvollen Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro und dem Dollar führen, ist Hausheer überzeugt. In den nächsten 12 Monaten dürfte sich der Dollar nach Ansicht der UBS-Ökonomen auf 1,48 (1,65) Franken und der Euro auf 1,55 (1,60) Franken abschwächen.
swissinfo und Agenturen
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