Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Neben Papa, Hausmann, Homeoffice-Journalist war ich im Lockdown plötzlich auch noch Aushilfslehrer. Weder für mich noch für meine Kinder eine einfache Angelegenheit.
Herzliche Grüsse aus Bern
Homeoffice hilft bei der Eindämmung des Corona-Virus – und bei der Verbreitung von Computerviren.
Pandemiebekämpfung und Computersicherheit haben einiges gemeinsam. Bei beiden geht es beispielsweise darum, möglichst rasch zu erkennen, wer oder was infiziert ist, und diese Infizierten zu isolieren, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Doch es gibt auch einen wesentlichen Unterschied: In der Pandemiebekämpfung ist Homeoffice ein wirksames Mittel. Für Cyber-Security-Verantwortliche in Firmen ist Homeoffice dagegen ein Graus.
Weil viele Firmen im Frühling überstürzt ihre Angestellten nach Hause schickten, sind die Abwehrprozesse oftmals noch nicht so richtig eingespielt. So überrascht es nicht, dass während des Lockdowns die Zahl der Cyber-Attacken in der Schweiz zugenommen hat.
- «Homeoffice erhöht die Zahl der Einfallstore in das IT-System eines Unternehmens», sagt Professorin Solange Ghernaouti im Artikel von Katy Romy.
- Wer trägt die Kosten für das Homeoffice – Arbeitgeber oder Angestellte? Das ist umstritten, wie unser Artikel zeigt.
- So arbeiten Sie im Homeoffice sicher. Sieben nützliche Tipps der Swisscom.Externer Link
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Corona hilft also bei der Verbreitung von Computerviren (siehe oben) – nicht aber bei der Verbreitung von Schulwissen, wie eine Studie zeigt.
Während des Lockdowns hätten Primarschülerinnen und -schüler schulisch kaum Fortschritte gemacht. Zu dem Schluss kommt eine Analyse aus den Niederlanden. Die Schlüsse seien aber auch auf die Schweiz anwendbar, sagen Experten gegenüber Tamedia.
Als Vater weiss ich, dass es während des Lockdowns nicht immer einfach war, die Kleinen zum Lernen zu bewegen. Vor allem, wenn man neben der Aufgabe als Aushilfslehrer noch seinem regulären Beruf nachgehen musste.
Es erstaunt mich deshalb keineswegs, dass die Kinder in dieser Zeit weniger Fortschritte gemacht haben als sonst. Drastisch drückt es die renommierte Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm aus: «Die meisten Kinder lernten so gut wie nichts.»
- Lesen Sie den Beitrag von TamediaExterner Link zur brisanten Studie. (Paywall)
- Lernrückstände sind aber nicht die grösste Sorge der Schweizerinnen und Schweizer in der Corona-Krise. Angst macht ihnen die Arbeitsplatzsicherheit, wie eine aktuelle UmfrageExterner Link zeigt.
- 4560 neue Coronafälle in der Schweiz; das sind 24 Prozent weniger als vor einer Woche. Das ist die aktuelle Lage in der Schweiz.
Keine kostenlosen Snacks mehr im Swiss-Flieger: Hungrige Eco-Passagiere müssen neu für Snacks extra bezahlen, zumindest auf Kurzstrecken.
Neulich an Bord eines Airbus A320: Das Flugzeug hatte eben erst seine Flughöhe erreicht, da sprangen auch schon die Flugbegleiterinnen von ihren Sitzen auf, hasteten durch die Gänge und verteilten kleine Snack-Tüten. Wenig Minuten später setzte die Pilotin bereits zum Sinkflug an. Und so wurden die meisten Snack-Tüten ungeöffnet ins Handgepäck verstaut.
On-Bord-Verpflegung auf Kurzstreckenflügen stehen auf meiner Liste der Dinge, die die Welt nicht braucht, irgendwo zwischen Baby-Parfüm und der selbstdrehenden Spaghetti-Gabel. Zumal das Essen in der Sparklasse meist eh nicht gerade ein Hochgenuss ist.
Insofern ist es für mich auch kein grosser Verlust, wenn die Swiss in Zukunft auf Kurz- und Mittelstrecken Flügen ab Zürich keine Snacks mehr verteilt. Umwelttechnisch dürfte es gar ein Gewinn sein; man stelle sich nur den Abfall vor, der damit eingespart wird.
- Über die Sparmassnahme der Swiss haben praktisch alle Schweizer Medien berichtet, so auch die HandelszeitungExterner Link.
- Der Tagesanzeiger warnte gar davor, die Swiss sei auf dem Weg zu Billig-AirlineExterner Link.
- Unlängst sorgte die Airline für Schlagzeilen, weil sich die Swiss trotz Staatshilfe satte Boni auszahltExterner Link.
- Einblick in die Küche von Bruno Trösch, des Chefkochs von Emirates Airlines. Ein Beitrag von 10vor10 aus dem Jahr 2018.
Sie prägen den aktuellen Abstimmungskampf wie kaum je ein Sujet: Zehntausende oranger Flaggen werben für die Konzernverantwortungs-Initiative.
Es ist zehn Jahre her, dass ein lokaler Radiosender in Bern Werbeflaggen verteilt hat. Die schwarz-rot-weissen Banner waren in der Stadt schon bald nicht mehr zu übersehen. In eher linken Quartieren hingen nicht selten drei, vier, fünf solche Fahnen an Balkongeländern und unter den Fenstern.
Das Werbemittel wird auch im laufenden Abstimmungskampf für die Konzernverantwortungs-Initiative eingesetzt. Rund 80’000 Flaggen hat das Pro-Komitee bisher im ganzen Land verteilt.
Ob das jemanden umstimmen wird? Kaum. Aber es dürfte helfen, die Anhänger zu mobilisieren.
- Lesen Sie hier den Artikel von Domhnall O’Sullivan zum orangen Fahnenmeer.
- Alles zu den Abstimmungen vom 29. November finden Sie in unserem Fokus.
- Die Umfragen deuten auf ein Ja hin für die Konzernverantwortungs-Initiative. Die Gegner hoffen nun auf das Ständemehr,Externer Link wie der Blick berichtet.
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