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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Noch nie hat ein Ex-Bundespräsident für uns einen Beitrag geschrieben. Johann Schneider-Ammann tut es jetzt – als persönliche Verabschiedung von Angela Merkel.

Beste Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund

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Zeitenwende: In Deutschland endet am Sonntag die Ära Angela Merkel. Ex-Bundesrat Johann Schneider-Ammann erinnert sich exklusiv für swissinfo.ch an sie als grosse und vor allem sehr menschliche Staatsführerin.

«Man hat das Gefühl, sie sei die ältere Schwester. Die ältere Schwester, die zu einem schaut. Die sich einem annimmt und der man gerne Informationen anvertraut.»

Der ehemalige Schweizer Wirtschaftsminister erlebte Merkel im persönlichen Umgang anlässlich von mehreren Treffen als «eine höchst gebildete, sehr bescheidene Frau, die ‚down to earth‘ ist.»

Sie sei auch stets eine gute Freundin der Schweiz gewesen, so der ehemalige Magistrat. Nur einmal hat die Schweiz ihr Unglück gebracht, wie ich mich erinnere: 2014 zog sie sich in ihren alljährlichen Ferien im Engadin bei einem Sturz beim Skilanglaufen einen Beckenbruch zu.

Keystone / Jon Hrusa

Die UNO-Mitgliedsländer diskutieren an der Welternährungs-Konferenz über eine neue und gerechtere globale Landwirtschaft. Im Kampf gegen den Hunger verfängt sich auch die Schweiz in Widersprüchen.

Der Plan ist ambitioniert: Die UNO sagt dem Hunger in der Welt den Kampf an. Bis 2030 sollen alle Menschen genug zu Essen haben. Dafür will sie an der Welternährungs-Konferenz in New York die globale Produktion von Nahrungsmitteln neu aufgleisen.

Kollegin Sibilla Bondolfi hat der Schweiz genau auf die Finger geschaut. Und dabei gesehen, dass sich die Strategien einzelner Behörden teils akut widersprechen können.

Während die Entwicklungsagentur des Bundes Kleinbäuer:innen unterstützt,schützt die staatliche Wirtschaftsbehörde geistiges Eigentum.

Dies kommt etwa dem Basler Agrarkonzern Syngenta zugut, der sein patentiertes Saatgut weltweit verkaufen kann. Das aber wirkt sich zum Nachteil von Entwicklungsländern aus, insbesondere bei deren Kampf gegen Hunger und Armut.

Blick/Stefan Bohrer

Die Schweiz und viele andere Länder kämpfen aktuell gegen die vierte Corona-Welle. Der Chef von Impfhersteller Moderna zeigt sich bei einem Besuch in der Schweiz optimistisch.

Er zählt unzweifelhaft zu den grössten Profiteuren der Pandemie: Moderna-CEO Stéphane Bancel wurde mit dem sehr schnell entwickelten Impfstoff in wenigen Monaten zum Milliardär.

Bereits im nächsten Sommer dürften alle impfwilligen Menschen der Erde geimpft sein, sagt der Franzose im Interview mit dem «Blick». Aktuell besuchte er den Firmensitz in der Schweiz in Basel.

Zwar müsse die Impfung gegen das Coronavirus vermutlich jedes Jahr erneuert werden. Doch sie könne mit der Impfung gegen Grippe und weitere Viruskrankheiten kombiniert werden. «Man bekommt einen Stich und ist gegen mehrere Viren geimpft», so Bancel.

An die Skeptiker:innen gerichtet sagt er, dass deren Angst unbegründet sei. Studien zeigten, dass der mit neuer Technik hergestellte Impfstoff nicht in die DNA eingreife.

swissinfo.ch

Heissen Sie Djordević oder Djimou und bewerben sich in der Schweiz für eine neue Stelle, haben Sie oft schon verloren. Rein nur aufgrund Ihres Namens. Oder ihres Geschlechts. Die Stadt Zürich will solche Diskriminierung verunmöglichen.

Dazu startet die grösste Stadt der Schweiz einen mehrjährigen Versuch mit anonymen Bewerbungen. Das dortige Parlament hat einen entsprechenden Beschluss gefasst.

So sollen Personalverantwortliche nur über die fachlichen Qualifikationen der Bewerber:innen Bescheid wissen.

Namen, Geschlecht, Alter oder Herkunft werden den H&R-Mitarbeitenden erst bekanntgegeben, wenn sie die Einladungen zum Bewerbungsgespräch verschicken.

Einzig die Schweizerische Volkspartei war gegen den Vorstoss.

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