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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Informationen können töten: Wenn sie in die falschen Hände geraten – oder gefälscht sind. Wir bleiben objektiv.

Herzliche Grüsse aus Bern!

Protesplakat-Akton im russischen Fernsehen
Keystone / Dsk

Die Meinungsfreiheit – immer wieder wird darüber heftig gestritten. Jetzt auch im Bundesrat.

Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit? Derzeit verbreiten sich Fake News und Propaganda im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg wie ein Lauffeuer. Falsche oder gefälschte Informationen können tödliche Gewalt zur Folge haben.

Russia Today, das Ausland-Fernsehprogramm Russlands, und Sputnik, russischer Radiosender und Nachrichtenportal, wurden von der Europäischen Union gesperrt. Die Schweiz, welche die Sanktionen grundsätzlich übernimmt, lässt die beiden Sender derzeit noch zu.

Recherchen von Tamedia zeigen, dass im Bundesrat eine Sperrung dieser russischen Sender diskutiert wird. Dabei soll es zwischen den Departementen der Regierung unterschiedliche Auffassungen von Meinungsfreiheit geben. Kommentar dazu in den Tamedia-Publikationen: «Wer die Unfreiheit in Putins Russland anprangert, darf nicht selber die freie Meinungsäusserung einschränken.»

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Die Neutralität steht auf dem Prüfstand der Weltgeschichte. Hat sie eine Zukunft? Und wie sollte sie definiert werden?

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Polizistin auf E-Bike
Keystone / Marcel Bieri

Obacht: Ab 1. April gelten in der Schweiz neue Regeln für E-Bikes.

In der Schweiz wird Sicherheit grossgeschrieben. Es ist kein Aprilscherz: Ab nächstem Monat müssen alle Velos mit elektrischer Unterstützung ein so genanntes Tagfahrlicht montiert haben.

Mit der neuen Vorschrift sollen Sichtbarkeit und Sicherheit der E-Bike-Fahrerinnen und Fahrer verbessert werden. Lampen am Körper oder am Velohelm gelten nicht als Tagfahrlicht. Wer tagsüber ohne Licht am E-Bike unterwegs ist, riskiert eine Busse von 20 Franken.

Zudem soll mit 30 Franken gebüsst werden, wer zu schnell in einer 30er- oder 20er-Zone unterwegs ist. Das kann bei einem starken E-Bike schnell der Fall sein, kann mit solchen doch mit bis zu 45 km/h gebolzt werden.

Zebrastreifen, der sich aufbäumt
Dirk Koy

Was genau macht eigentlich ein Digitalkünstler?

Ein Basketballplatz, der zu leben beginnt. Autos, die Gummibälle von der Strasse fegen, ein Zebrastreifen, der sich plötzlich aufbäumt. So kann man sich die Videokunstwerke des Schweizers Dirk Koy vorstellen.

3D-Kameras, Drohnen, Computer – aber auch Handzeichnungen. Das sind seine Werkzeuge. Damit verknüpft Koy die analoge Welt mit digitalen Elementen und entführt uns in nie zuvor gesehene Bilderwelten. Zum Beispiel durfte er auch für die weltbekannte Schweizer Popgruppe Yello einen Videoclip bebildern – und gewann damit einen Preis.

Vom Hype um Non-Fungible Token (NFT), womit eine Person als einzige Besitzerin eines Kunstwerks ausgewiesen wird, nimmt Koy unterdessen Abstand. Ein vernünftiger Entscheid, denn die dahinterstehende Blockchain wurde schon lange als grosse Energiefresserin entlarvt.

Euromillions-Lottoschein
Keystone / Jean-christophe Bott

Kurzes Glück: Nach der Lotto-Multimillionärin stirbt nun auch ihr Mann.

Das Schicksal nimmt manchmal traurige Wendungen. Da meinte es das Glück einmal richtig gut mit einer Kellnerin und liess sie bei Euromillions 184 Millionen Franken gewinnen. Und drei Jahre später stirbt sie an Krebs.

Nun meldet der Blick: Ein halbes Jahr danach ist auch ihr Mann verstorben – an einem Aortariss. Noch letztes Jahr hatte er zu Blick gesagt: «Ich hätte lieber meine Frau zurück als das ganze Geld.»

Die beiden hatten ihre Millionen kaum angerührt. Lediglich ein Haus hatten sie bauen lassen und sich zwei Autos geleistet. Die Frau arbeitete weiter als «Serviertochter», wie Blick sie nannte. Später hätten sie etwas reisen und das Leben geniessen wollen, hatte der Mann in seinem letzten Interview gegenüber Blick gesagt. Profitiert hat nun lediglich die Gemeinde, in der die beiden wohnten.

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