Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Informationen können töten: Wenn sie in die falschen Hände geraten – oder gefälscht sind. Wir bleiben objektiv.
Herzliche Grüsse aus Bern!
Die Meinungsfreiheit – immer wieder wird darüber heftig gestritten. Jetzt auch im Bundesrat.
Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit? Derzeit verbreiten sich Fake News und Propaganda im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg wie ein Lauffeuer. Falsche oder gefälschte Informationen können tödliche Gewalt zur Folge haben.
Russia Today, das Ausland-Fernsehprogramm Russlands, und Sputnik, russischer Radiosender und Nachrichtenportal, wurden von der Europäischen Union gesperrt. Die Schweiz, welche die Sanktionen grundsätzlich übernimmt, lässt die beiden Sender derzeit noch zu.
Recherchen von Tamedia zeigen, dass im Bundesrat eine Sperrung dieser russischen Sender diskutiert wird. Dabei soll es zwischen den Departementen der Regierung unterschiedliche Auffassungen von Meinungsfreiheit geben. Kommentar dazu in den Tamedia-Publikationen: «Wer die Unfreiheit in Putins Russland anprangert, darf nicht selber die freie Meinungsäusserung einschränken.»
- Tages-Anzeiger: «Amherd will russische Staatssender sperren lassen»Externer Link.
- Wir sprachen gestern mit Fachleuten zum Thema Informationskrieg.
- Meine Kollegin Sibilla Bondolfi sprach mit einem Insider über die Schweizer Friedensförderung.
- Die Neue Zürcher Zeitung sprach mit der Schweizer Spitzendiplomatin Heidi TagliaviniExterner Link über Friedensgespräche (Paywall).
- Einem interessanten Ansatz ging mein Kollege Luigi Jorio nach: Mehr Wärmepumpen könnten unsere Abhängigkeit von Russlands Gas verringern.
- Eine nicht repräsentative Umfrage von TamediaExterner Link zeigt: 52 Prozent der Teilnehmenden wünschen sich eine Beteiligung an der EU-Verteidigungsunion.
- Für die aktuellen Nachrichten zum Krieg in der Ukraine empfehle ich Ihnen die Übersicht von SRF NewsExterner Link.
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Obacht: Ab 1. April gelten in der Schweiz neue Regeln für E-Bikes.
In der Schweiz wird Sicherheit grossgeschrieben. Es ist kein Aprilscherz: Ab nächstem Monat müssen alle Velos mit elektrischer Unterstützung ein so genanntes Tagfahrlicht montiert haben.
Mit der neuen Vorschrift sollen Sichtbarkeit und Sicherheit der E-Bike-Fahrerinnen und Fahrer verbessert werden. Lampen am Körper oder am Velohelm gelten nicht als Tagfahrlicht. Wer tagsüber ohne Licht am E-Bike unterwegs ist, riskiert eine Busse von 20 Franken.
Zudem soll mit 30 Franken gebüsst werden, wer zu schnell in einer 30er- oder 20er-Zone unterwegs ist. Das kann bei einem starken E-Bike schnell der Fall sein, kann mit solchen doch mit bis zu 45 km/h gebolzt werden.
- Was tun, wenn das Licht am E-Bike bisher fehlte? SRF News weiss RatExterner Link.
- Die offizielle Mitteilung der BundesbehördenExterner Link.
- Details zur neuen RegelungExterner Link finden Sie bei Velosuisse, dem Verband der Schweizer Fahrradlieferanten.
Was genau macht eigentlich ein Digitalkünstler?
Ein Basketballplatz, der zu leben beginnt. Autos, die Gummibälle von der Strasse fegen, ein Zebrastreifen, der sich plötzlich aufbäumt. So kann man sich die Videokunstwerke des Schweizers Dirk Koy vorstellen.
3D-Kameras, Drohnen, Computer – aber auch Handzeichnungen. Das sind seine Werkzeuge. Damit verknüpft Koy die analoge Welt mit digitalen Elementen und entführt uns in nie zuvor gesehene Bilderwelten. Zum Beispiel durfte er auch für die weltbekannte Schweizer Popgruppe Yello einen Videoclip bebildern – und gewann damit einen Preis.
Vom Hype um Non-Fungible Token (NFT), womit eine Person als einzige Besitzerin eines Kunstwerks ausgewiesen wird, nimmt Koy unterdessen Abstand. Ein vernünftiger Entscheid, denn die dahinterstehende Blockchain wurde schon lange als grosse Energiefresserin entlarvt.
- Interessiert? In diesem SRF-Video erfahren Sie mehr über Koy und seine Digitalkunst.
- Das Video von Dirk Koy zum Yello-Song «Out Of Sight» können Sie auf sich auf Vimeo zu Gemüte führenExterner Link – am besten mit Kopfhörer!
- Mehr Werke von Dirk Koy finden Sie in diesem Bericht der Tageswoche von 2016Externer Link.
Kurzes Glück: Nach der Lotto-Multimillionärin stirbt nun auch ihr Mann.
Das Schicksal nimmt manchmal traurige Wendungen. Da meinte es das Glück einmal richtig gut mit einer Kellnerin und liess sie bei Euromillions 184 Millionen Franken gewinnen. Und drei Jahre später stirbt sie an Krebs.
Nun meldet der Blick: Ein halbes Jahr danach ist auch ihr Mann verstorben – an einem Aortariss. Noch letztes Jahr hatte er zu Blick gesagt: «Ich hätte lieber meine Frau zurück als das ganze Geld.»
Die beiden hatten ihre Millionen kaum angerührt. Lediglich ein Haus hatten sie bauen lassen und sich zwei Autos geleistet. Die Frau arbeitete weiter als «Serviertochter», wie Blick sie nannte. Später hätten sie etwas reisen und das Leben geniessen wollen, hatte der Mann in seinem letzten Interview gegenüber Blick gesagt. Profitiert hat nun lediglich die Gemeinde, in der die beiden wohnten.
- Der Artikel im BlickExterner Link.
- So berichtete der Blick im September 2021Externer Link über den Tod der Millionengewinnerin.
- Zwei Jahre nach dem Millionengewinn hatte der Blick erstmals mit der Frau gesprochenExterner Link.
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