The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Der versammelte Ständerat

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Heute ist Internationaler Frauentag. Und gestern beschloss das Schweizer Parlament eine historische Änderung: die Reform des Sexualstrafrechts.

Freundliche Grüsse aus Bern

Der versammelte Ständerat
© Keystone / Peter Klaunzer

Ein grosser Schritt im Sexualstrafrecht.

Am Schluss blieb der Ständerat beim «Nein heisst Nein», nahm aber eine wesentliche Forderung des «Nur Ja heisst Ja»-Lagers auf: den Tatbestand des sogenannten Freezings, der Schockstarre.

So wird berücksichtigt, dass Opfer von sexualisierter Gewalt ihr Nein manchmal nicht zum Ausdruck bringen können – Gerichte sollen künftig dies ebenfalls als Ablehnung deuten können. Die Gesetzesänderung ist noch nicht abgeschlossen, aber wird breit als klare Verbesserung gegenüber dem alten Gesetz gedeutet.

Probleme werden weiterhin bestehen bleiben, da Sexualdelikte als Vieraugendelikte schwierig zu beweisen sind. Was die Revision aber schon jetzt ausgelöst hat, ist ein gesellschaftlicher Dialog über die Art und Weise unserer sexuellen Interaktionen.

Zwei Frauen vor einem Plakat
Keystone / Str

Zum Internationalen Frauentag: Ein paar Leseempfehlungen.

Das Frauenstimmrecht in der Schweiz kam sehr spät zustande. Was vergessen geht: Es gab auch weiblichen Widerstand dagegen.

  • Als Frauen gegen ihre politischen Rechte politisierten – der Text von Helen James und David Eugster.
  • Der lange Weg zum Frauenstimmrecht – hier finden Sie unseren Fokus.

Politikerinnen, Künstlerinnen, Sportlerinnen: Diese acht Frauen haben die Schweizer Geschichte geprägt. Eine Würdigung von SRF News.

Schweizer Hochschulen wollen mit Kampagnen und Kursen gegen sexuelle Übergriffe vorgehen. Für viele Studierende und Mitarbeitende ist das jedoch zu wenig.

Aymo Brunetti und Fabio Canetg
Live Fabrik GmbH

«Die Inflation wird uns noch lange beschäftigen»

Das sagt Aymo Brunetti, Wirtschaftsprofessor an der Universität Bern und ehemaliger Chefökonom der Bundesverwaltung, im neuesten Geldcast. Im Gespräch mit Fabio Canetg erklärt er, dass unter den Ökonom:innen sich die Einsicht durchgesetzt hat, dass sich die Inflation verfestigt.

In der Schweiz stiegen die Preise zuletzt um 3,4% gegenüber dem Vorjahr, in der Eurozone um 8,5%. Damit ist die Teuerung weit entfernt vom Zielwert von 2%. Und höher als von vielen erwartet.

Wirtschaftsprognosen zu machen, sei sehr schwierig. Und man müsse sich bewusst sein: Prognosen basierten meist auf einer statistischen Fortschreibung der Vergangenheit. Zum Problem werde das, wenn etwas Unerwartetes eintritt – wie zum Beispiel eine Pandemie oder ein Krieg.

Gazprombank in Zürich
© Keystone / Ennio Leanza

Lagerte Putins Geld in der Schweiz?

Der Chef der russischen Gazprombank in Zürich und drei Mitarbeitende stehen vor Gericht. Das Verfahren sorgt international für Schlagzeilen, steht doch im Zentrum der russische Musiker Sergej Roldugin – ein enger Freund Putins.

Die Banker werden angeklagt, ihre Sorgfaltspflicht verletzt zu haben, weil sie nicht kontrolliert haben sollen, wem die Dutzenden Millionen wirklich gehörten. Letztlich geht es um die Frage, auf welchen verschlungenen Wegen Putins Vermögen verwaltet wird. Der russische Autokrat gilt als schwerreich, obwohl er offiziell ein Einkommen von 100’000 Franken hat.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Matthew Allen

Nützt oder schadet das Schweizer Bankgeheimnis dem Gemeinwesen?

Das Schweizer Bankgesetz wurde als zu streng kritisiert. Was ist Ihre Meinung?

7 Likes
36 Kommentare
Diskussion anzeigen

Meistgelesen
Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft