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Glacier-Express-Unglück: "Wir tappen im Dunkeln"

Nach der Entgleisung eines Glacier-Express-Zuges im Oberwallis schweben laut den Spitalbehörden zwei japanische Staatsangehörige in Lebensgefahr. Eine Japanerin ist beim Unglück ums Leben gekommen. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt.

Die am Freitag am Unfallort verstorbene Frau war nach Angaben der Walliser Kantonspolizei vom Samstag eine 64-jährige Japanerin aus Osaka. 40 Verletzte wurden auf mehrere Spitäler verteilt. Verletzt wurden 28 japanische, 5 schweizerische, 4 spanische und zwei österreichische Staatsangehörige. Eine verletzte Person stammt aus Indien.

23 Leichtverletzte konnten das Krankenhaus bis am Samstag wieder verlassen. 17 Personen - 16 aus Japan und eine aus Spanien - wurden am Tag nach dem Unfall noch in Spitälern gepflegt, wie Nicole Bayard, Kommunikationschefin von Spital Wallis, sagte.

Nicht nur das Todesopfer, sondern auch alle neun Schwerverletzten
stammen aus Japan. Zwei dieser Schwerverletzten befanden sich am Samstag laut Bayard in kritischem Zustand.

Das Zugunglück im Oberwallis schlägt in Japan hohe Wellen. Zahlreiche japanische Medienschaffende begaben sich Samstag an die Pressekonferenz in Fiesch.

Weshalb der Zug entgleiste, war am Tag nach dem Unfall nach wie vor unklar. "Wir tappen im Dunkeln", sagte Thomas Werlen, Sprecher der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB). Experten des Bundes sind daran, die Unfallursache abzuklären.

Der verunfallte Zug war am Freitag mit ungefähr 210 Passagieren von Brig herkommend in Richtung Bündnerland unterwegs, als zwischen Lax und Fiesch drei Waggons entgleisten. Die beiden hintersten Wagen des Panoramazuges kippten um.

Die drei entgleisten Waggons wurden am Samstag geborgen und in ein Depot nach Brig gebracht, sagte Jean-Marie Bornet, Sprecher der Walliser Kantonspolizei. Die Aufräumarbeiten am Unfallort liefen am Samstag ohne Unterbruch. Die Strecke wird am Sonntag wieder geöffnet.

swissinfo.ch und Agenturen


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