Infantino erinnert nach Schweizer WM-Spiel an Crans-Montana
Gianni Infantino, der Präsident des Welt-Fussballverbandes Fifa, hat nach dem WM-Spiel der Schweiz gegen Katar an die Brandkatastrophe von Crans Montana erinnert. Er hatte den Präsidenten des vom Unglück besonders betroffenen FC Lutry in die USA eingeladen.
(Keystone-SDA) Infantino postete auf Instagram ein Foto mit dem Präsidenten des FC Lutry, der demnach die Partie zwischen der Schweiz und Katar (1:1) in San Francisco auf Einladung von Infantino und der Fifa live vor Ort verfolgte.
Die Einladung sei für ihn von grosser Bedeutung gewesen, schrieb Infantino dazu. «Während wir die inklusivste Weltmeisterschaft aller Zeiten feiern, ist es wichtig, einen Moment innezuhalten und derer zu gedenken, die bei der Tragödie in Crans-Montana im Wallis Anfang des Jahres ihr Leben verloren haben oder von ihr betroffen waren – unter ihnen viele mit Bezug zum FC Lutry», so der Fussball-Funktionär, der selbst aus dem Wallis stammt.
Der FC Lutry war besonders betroffen vom Drama in Crans-Montana, bei dem in der Neujahrsnacht 41 Menschen ums Leben kamen und 115 verletzt wurden. Sieben junge Spieler des Fussball-Vereins starben in der Bar «Le Constellation», fünf weitere wurden teilweise schwer verletzt.
Mit den Worten «Der Fussball lehrt uns Menschlichkeit, und wir sind in Gedanken bei den Familien, Freunden und Angehörigen aller Betroffenen» schloss Infantino seinen Post auf Instagram.