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Konkurrenz um WM-Plätze

Nati-Trainer Ralph Krueger beim Mannschaftstraining in Davos.

(Keystone)

Das Eishockey-Nationalteam nimmt den wichtigsten Teil der Vorbereitung auf die WM in Schweden in Angriff: Am Wochenende testen die Schweizer in Genf und Kloten gegen Finnland.

Das Team von Nationalcoach Ralph Krueger steht am Freitagabend in Genf erstmals seit Salt Lake City wieder auf dem "Präsentierteller", um mit Leistung Werbung in eigener Sache zu machen. Zwar verzichteten zwei HC Davos-Spieler (Gianola und Winkler) aus persönlichen Gründen, und bei zwei weiteren Davosern ist die Teilnahme verletzungshalber immer noch fraglich (Fischer und Riesen).

Aus Solidarität zu Reto von Arx würde aber offenbar - wenn überhaupt - nur Riesen auf die WM verzichten. Tatsache ist indes auch, dass das Nationalteam Reto von Arx und Marcel Jenni in ihrer Playoff-Verfassung gebrauchen könnte. Beide spielten zuletzt beim HC Davos und bei Färjestads BK beeindruckend stark und dürften nächste Saison wieder von sich reden machen. Nach dem Rummel der letzten Tage wünschte sich vielleicht sogar Krueger, er hätte die "Biernacht" von Salt Lake City diskreter (d.h. intern) sanktioniert.

Auch ohne Jenni und von Arx ist gerade im Sturm die Konkurrenz um die 13 WM-Plätze gross. Und in der Abwehr bewiesen letzte Woche in Tschechien Newcomer wie die Langnauer Beat Gerber und Steve Hirschi, dass sie das höhere internationale Tempo mitgehen können.

Pavoni nicht dabei

Die einzige Reduktion vor den Finnland-Länderspielen nahm Krueger bei den Torhütern vor: Reto Pavoni scheidet wie schon vor Olympia früh aus dem Kader aus. Krueger: "Es war eine sehr schwierige Entscheidung. Aber Pavoni versteht die Situation. Wir haben uns für die Keeper Martin Gerber und Lars Weibel entschieden, dazu ist der junge Marco Bührer als dritter Torhüter die ideale Ergänzung."

Bei den Feldspielern verzichtet Krueger auf eine Kaderreduktion vor den Finnland-Länderspielen. Damit müssen sowohl am Freitag in Genf wie am Samstag in Kloten zehn Akteure zusehen.

Finnland mit bekannten Namen

Im finnischen Aufgebot für die beiden Länderspiele figurieren drei Akteure mit Schweizer Vergangenheit: Petteri Nummelin (Lugano) und Kimmo Rintanen (Kloten) spielten diese Saison in der NLA; zudem verteidigte Erik Kakko, der diesen Frühling gemeinsam mit Gerber, Jenni und Färjestad schwedischer Meister wurde, letzte Saison bei den SCL Tigers. Auch bei den Finnen werden bis zur WM noch Spieler ausscheiden und durch andere (auch aus der NHL) ersetzt.

Die Finnen waren in der jüngeren Vergangenheit ein Gegner, mit dem sich die Schweizer stets schwer taten. Seit einem 4:1-Sieg vor elf Jahren in Davos resultierten zuerst 14 Niederlagen in Folge. Aus den letzten beiden Vergleichen ergaben sich ein 1:4 in Helsinki unmittelbar vor der WM 2000 und ein 1:5 an der WM 1999 in Norwegen. Dazwischen holten die Schweizer aber vor exakt drei Jahren in zwei Spielen in Zürich und Herisau einen 4:2-Sieg und ein 3:3 Unentschieden.

U18-WM - Hoffen auf starken Jahrgang

Letztes Jahr holte die Schweiz überraschend Silber an der U18-WM. Eine Wiederholung dieses Top-Resultats dürfte an der am Donnerstag beginnenden Weltmeisterschaft in der Slowakei besonders wegen der erstmaligen Teilnahme von Kanada schwierig sein.

So verheissen denn die letzten Vorbereitungs-Resultate (3:6 gegen Tschechien und 0:5 gegen Finnland) bezüglich "Edelmetall" wenig Gutes. In früheren Testspielen haben die Schweizer Spitzenmannschaften wie Kanada, Schweden, Finnland, die Slowakei und die USA bezwungen. Und der Jahrgang 1984 gilt bei den Fachleuten als der beste Jahrgang aller Zeitung.

swissinfo und Rolf Bichsel, (sda)

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