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Belgisches Königspaar besucht die Schweiz

Das belgische Monarchenpaar König Albert II. und Königin Paola. Keystone Archive

Das belgische Königspaar Albert II. und Paola besucht diese Woche die Schweiz. Das Königspaar wird am Dienstag (21.11.) vom Bundesrat im Bundeshaus empfangen. Später ist unter anderem ein Abstecher in die Westschweiz geplant.

In Bern ist ein Treffen mit der über 7000 Personen starken belgischen Gemeinde in der Schweiz auf dem Programm. Am Mittwoch besichtigt Albert II. zudem mit Bundespräsident Adolf Ogi die Baustelle Mitholz der Neuen Alpentransversalen NEAT.

Sabena und Bilaterale

Paola besucht derweil die Burgerbibliothek Bern und die Frauenhaftanstalt Hindelbank. Danach begibt sich das Königspaar in die Westschweiz, wo das Olympische Museum in Lausanne besucht wird.

Vorgesehen ist weiter ein Treffen mit SAir-Group-Chef Philipp Bruggisser am Flughafen Genf; SAir steht vor der Mehrheitsübernahme bei der belgischen Fluggesellschaft Sabena. Separate Gespräche führen zudem die Aussenminister Joseph Deiss und Louis Michel, so unter anderem über die Ratifizierung der bilateralen Abkommen Schweiz-EU.

Obwohl konstitutioneller Monarch, spielt Albert II. in dem von Gegensätzen geprägten Belgien eine nicht unwichtige Rolle und ist beim Volk beliebt.

Elf Jahre sind seit dem letzten belgischen Staatsbesuch in der Schweiz vergangen: Im Oktober 1989 hatten der damalige König Baudouin I. und Königin Fabiola die Schweiz besucht. Baudouin starb im August 1993, Albert folgte ihm als sechster König der Belgier.

Mit der Schweiz verbunden

Albert II. kennt die Schweiz: Er verbrachte seine Jugend teils in Prégny bei Genf, wo sich die königliche Familie nach dem Zweiten Weltkrieg im Exil befand. Mit dem Land verbunden ist er zudem durch den Tod seiner Mutter: Königin Astrid kam 1935 bei einem Autounfall bei Küssnacht am Vierwaldstättersee ums Leben.

swissinfo und Agenturen

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