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Bob: Gut im Zweier – schlecht im Vierer

Die Schweizer Bob-Fahrer Martin Annen und Beat Hefti fuhren in Altenberg auf Rang 3. Keystone

Gemischte Bilanz der Schweizer Bob-Fahrer beim Weltcup-Auftakt in Altenberg: Im Zweierbob-Rennen am Samstag fiel die Schweizer Bilanz dank den Plätzen 3 und 4 durch Annen und Götschi ansehnlich aus. Im Vierer-Bob erreichte Annen nur den 5. Rang.

Die deutschen Hausherren nutzten den Heimvorteil weidlich aus. Sie errangen wie schon an den WM im Februar zwei Doppelerfolge, obschon sie den verletztungsbedingten Ausfall von Weltmeister Christoph Langen wegzustecken hatten. Mit dem Boblet gewann Rene Spies (27) vor dem gleichaltrigen Andre Lange, mit dem Viererbob Matthias Benesch (32) vor Lange. Beide feierten ihren ersten Weltcup-Triumph.

Auf Schweizer Seite wächst Junioren-Doppelweltmeister Annen weiter in die Rolle des Teamleaders, derweil die Routiniers Wünsche offen lassen. Trotz mangelnder Erfahrung auf der anspruchsvollen Bahn bestätigte der 26-jährige Annen seine starken Leistungen in den verbandsinternen Ausscheidungen.

In Altenberg war der Schwyzer zuvor erst einmal gefahren, 1999 an den Junioren-WM. Am Samstag schaffte er in seinem ersten Zweierbob-Weltcuprennen gleich den Sprung aufs Podest. Mit dem von Marcel Rohner abgeworbenen Anschieber Beat Hefti stellte er zudem zweimal die beste Startzeit auf.

Im Viererbob verpasste Annen eine weitere Klassierung unter den ersten Drei um bloss vier Hundertstel. Nach der viertbesten Zeit im ersten Durchgang erreichte er in der Reprise noch Platz 7. Zudem vermag Annen mit dem Viererbob am Start keine bedeutende Differenz
zur Konkurrenz zu schaffen, weil sich die Qualitäten von Jürg Schaufelberger und Daniel Schmid im Vergleich zu Hefti eher bescheiden ausnehmen.

Die Annen-Crew ist den restlichen Schweizern auf den ersten 50 m aber auch mit dem schweren Schlitten überlegen. Bei Christian Reich und Rohner fielen die Rückstände am Start bereits happig aus. Der Zuger stellte mit einer günstigen Startnummer die fünftbeste Zeit auf und wurdein der Endabrechnung wenigstens noch 13.

Zur guten Schweizer Teamleistung mit dem Zweierbob trug auch Reto Götschi (34) sein Scherflein bei. Trotz Platz 4 war der frühere Weltmeister aber nicht zufrieden: “Die Startzeiten könnten besser sein. Daran müssen wir weiter arbeiten.”

swissinfo und Agenturen



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