Davis Cup: Viertelfinals ohne die Schweiz
Auch diesmal wird die Schweiz an den Davis-Cup-Viertelfinals im Juli nicht dabei sein - wie immer seit 2004. Das Schweizer Team unterlag in Birmingham, Alabama, den USA mit 1:4.
Im dritten Einzel brachte Andy Roddick mit 6:4, 6:4, 6:2 gegen Stanislas Wawrinka den entscheidenden dritten Punkt für das USA-Team ins Trockene. Roddick konnte gegen Wawrinka zum elften Mal eine Davis-Cup-Begegnung entscheiden. Noch nie liess er sich die Chance entgehen.
Stanislas Wawrinka stand gegen Roddick auf verlorenem Posten. Der Romand erspielte sich in etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit keine Breakmöglichkeit. In die Nähe eines Aufschlag-Durchbruchs kam Wawrinka einzig im zehnten Spiel des ersten Satzes, als er 30:0 führte.
Roddick konterte mit vier Punktgewinnen hintereinander. Wawrinka kassierte Breaks zum 3:4 im ersten, zum 1:2 im zweiten sowie zum 1:2 und 2:5 im dritten Satz. Auf umstrittene Weise kam Roddicks zweites Break zu Stande.
Das Schweizer Team steht im September also einmal mehr in den Auf-/Abstiegs-Playoffs im Einsatz. Im Gegensatz zum Vorjahr dürften die Schweizer diesmal bei der Auslosung am 12. Mai gesetzt werden. Und im September wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch Roger Federer wieder mit von der Partie sein.
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