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Fussball: Lausanne Sports entlässt Trainer

Muss gehen: Ex-Trainer Pierre-Andre Schürmann. Keystone

NLA-Finalrunden-Teilnehmer Lausanne-Sports trennt sich nach etwas mehr als zwei Jahren per sofort von Trainer Pierre-André Schürmann. Ein Nachfolger ist noch nicht bestimmt.

Wer den 40-Jährigen, dessen Vertrag mit den Waadtländern bis Juni 2002 gültig gewesen wäre, in der Finalrunde ersetzen wird, ist somit unklar.

Als Nachfolger Schürmanns ist in Lausanne, wo eine starke Franzosen-Fraktion das Sagen hat, offenbar Sions französischer Coach Henri Stambouli im Gespräch. Der frühere Marseille- Verantwortliche ist nur mündlich an die Walliser gebunden und äusserte sich dahin gehend, dass er einer Luftveränderung nicht grundsätzlich abgeneigt wäre. Umso mehr, als er in Sion seit zwei Monaten auf seinen Lohn wartet. Kontaktiert worden sei er aber noch nicht, so Stambouli.

Die Trennung von Schürmann, der Lausanne 1999 zum Cupsieg und im letzten Juni erneut in den Cupfinal führte, hat sich trotz der beachtlichen Europacup-Auftritte dieses Herbstes und einer ansprechenden Platzierung in der Qualifikation (4. Platz) seit Wochen abgezeichnet. Präsident Waldemar Kita hatte seinen Trainer mehrfach in aller Öffentlichkeit attackiert.

swissinfo und Agenturen

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