Fussball: Vorschau NLA-Meisterschaft
Die Qualifikation tritt mit der 16. Runde in die entscheidende Phase. Die ersten acht Mannschaften spielen in der Meisterrunde. Unter dem "Strich" zur Zeit Yverdon, Aarau, Luzern und Neuchâtel Xamax. Ausser Xamax haben alle noch Meisterrunden-Chancen.
Luzern – Grasshoppers (Samstag, 19.30)
Luzern muss weiterhin ohne seine beiden neuen Verteidiger Belaic und Lerant auskommen und wartet seit nunmehr fünf Runden auf einen Vollerfolg. GC muss nach der Kartenflut gegen Basel beinahe die komplette Abwehrreihe ersetzen.
Sion – Lugano (Samstag, 19.30)
Sion steht vor einer schweren Woche: Erst ist der Leader zu Gast, dann geht es am Mittwoch nach Aarau, ehe am Sonntag Titelverteidiger St. Gallen im Tourbillon gastiert. Lugano hat sich zum Ziel gesetzt, als Leader zu überwintern. Deshalb müssen im Wallis drei Punkte her.
Neuchâtel Xamax – Servette (Sonntag, 14.30)
Während sich die Neuenburger bereits aufgegeben zu haben scheinen, sind die Genfer in ein tiefes Loch gefallen. Nur zwei Punkte aus den letzten drei
Spielen liessen den Strich wieder näher rücken. Und ausgerechnet jetzt kommt eine harte Woche mit drei Partien in sechs Tagen. Nach dem Xamax-Match empfangen die Genfer am Mittwoch die Grasshoppers und reisen am anderen Wochenende nach Basel.
Zürich – Aarau (Sonntag, 14.30)
Der Bosnier Hamzic ist nun erstmals für die Aarauer spielberechtigt, und auch De Napoli ist wieder fit. Plötzlich hat Trainer Fringer die Qual der Wahl in der Teamformierung. Ein gutes Druckmittel vor den beiden schweren Strichkämpfen gegen Zürich und Sion. Zürich dagegen hat viele Absenzen, und Frick hegt offenbar Abwanderungsgelüste: Diese Woche weilte er in Italien.
Basel – Yverdon (Sonntag, 16.15)
Doppelte Revanchegelüste für die Basler: Heuer haben sie das Hinspiel gegen die Waadtländer verloren und vor einem Jahr gar das Rückspiel auf der Schützenmatte. Beim damaligen 1:2 erzielte ein gewisser Tchouga zwei Tore – für Yverdon, dem er nun beweisen will, wie gut es ihm in Basel gefällt.
Lausanne – St. Gallen (Sonntag, 16.15)
Die beiden Schweizer Europacup-Vertreter mit den besten Chancen auf ein Erreichen der dritten Runde werden sich wohl nicht allzu fest weh tun. Ein Remis wäre wohl für beide Teams ein akzeptables Resultat, wenn man dabei Kräfte für die Rückspiele im UEFA-Cup sparen konnte.
swissinfo und Agenturen
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