Langlauf-Weltcup: Schweizer ausgeschieden
Beim Weltcup der Langlaufenden im italienischen Clusone wurde die Schweizer Männer-Staffel von Peter von Allmen und Christoph Eigenmann auf der Loipe überrundet und schieden damit aus.
In Clusone haben das italienische Duo Fulvio Valbusa und Fabio Maj sowie die Russinnen Julia Tschepalowa/Olga Sawjalowa den Staffel-Sprint gewonnen. Die beiden Schweizer Peter von Allmen und Christoph Eigenmann schieden nach der Überrundung auf der 750 m langen Loipe aus.
«Meine beiden Athleten sind Sprinter und keine Staffel-Spezialisten. Mit einem Sprint hat diese Strecke wenig gemeinsam», erklärte Trainer Erwin Lauber das Ausscheiden. Diese Ansicht ist nicht ganz abwegig: Über die 20 Runden der Männer resultierte eine Gesamtsteigung von 700 m, was deutlich über der Minimalanforderung eines 15-km-Einzellaufes liegt, die 450 Meter beträgt. Bei den Männern wurden zudem nur sieben von 18 Duos in der gleichen Runde klassiert.
Italiener und Russinnen stark
Bei den Männern kam es nach einem Sturz des deutschen Sprint-Spezialisten Peter Schlickenrieder zu einem rein italienischen Duell, das am Schluss Fabio Maj (Italien 1) gegen Cristian Zorzi (Italien 2) für sich entschied. Maj passierte in der letzten Runde den Kulminationspunkt als Erster und konnte deshalb nach der Abfahrt im Spurt nicht mehr gefährdet werden.
Bei den Frauen führten die Russinnen schon kurz nach Beginn des 9 km langen Rennens die Vorentscheidung herbei. Von ihren wenigen Sekunden Vorsprung zehrten Julia Tschepalowa und Olga Sawjalowa bis am Schluss. Sabina Valbusa und Stefania Belmondo vermochten trotz grossem Einsatz nie mehr aufzuschliessen.
200 Freiwillige für eine Loipe
In der auf lediglich 600 m Meereshöhe gelegenen Ortschaft im Hinterland Bergamos hatten die Veranstalter mit einem Riesenaufwand eine Loipe hergerichtet: Rund 4000 Kubikmeter Schnee wurden über 100 Kilometer herangeführt und von 200 Freiwilligen zu einer Loipe hergerichtet.
swissinfo und Agenturen
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