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Marathon: Viele Läufer helfen mit Medikamenten nach

Läuferinnen und Läufer stapfen durch den Schnee dem 2'740 Meter hohen Sertigpass entgegen. Keystone Archive

Mehr als jeder zehnte Teilnehmer des Davoser Swiss Alpine Post Marathons 2000 nahm schmerz- oder entzündungshemmende Medikamente. Zwei Prozent der Teilnehmer benutzten einen Asthmaspray.

Dies ergab eine Untersuchung des Bundesamtes für Sport Magglingen im Nachgang zur Sportveranstaltung vom vergangenen 29. Juli in Davos.

Die nun ausgewerteten Daten wiesen in keiner Weise auf einen überhöhten und verantwortungslosen Konsum von Medikamenten hin, urteilt das Bundesamt gemäss einer Mitteilung des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag (21.11.).

Erhoben wurden die Daten aufgrund einer repräsentativen Stichprobe bei 253 Teilnehmern aus dem Feld der 1’805 klassierten Läuferinnen und Läufer. Gemäss der Mitteilung wurden ähnliche Resultate 1996 am Waffenlauf in Frauenfeld festgestellt.

Nicht bestätigt wurden die Resultate der Studie zum Jungfrau-Marathon von 1998. Damals hatten mehr als ein Drittel im Hinblick auf den Wettkampf Tabletten eingenommen.

swissinfo und Agenturen

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