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Sauber-Team trotz Pech zuversichtlich

Vielleicht führen die Erkenntnisse aus den Testfahrten in Buochs in Zukunft zu besseren Ergebnissen. Keystone

David Coulthard startet am Grossen Preis von Europa auf dem Nürburgring aus der Pole-Position, gefolgt von Michael Schumacher, Mika Häkkinen und Rubens Barrichello. Die Sauber-Fahrer Pedro Diniz und Mika Salo fuhren auf die Plätze 15 und 19.

Ein kurzer, aber ziemlich heftiger Regenguss verkürzte das Abschlusstraining am Samstag (20.05.) praktisch um die Hälfte auf die erste halbe Stunde. Zwei Minuten vor Schluss begaben sich zwar sämtliche Fahrer noch einmal auf die Piste, an den vorher aufgestellten Zeiten änderte sich aber nur noch wenig.

Bei Sauber stimmte das Timing nicht. Als die Piste wieder trocken war, wollten Diniz und Salo wie alle andern Fahrer einen letzten Versuch unternehmen. Beide waren jedoch um einige Sekunden zu spät bereit und wurden abgewinkt, bevor sie nochmals eine schnelle Runde in Angriff nehmen konnten.

Ob eine Verbesserung möglich gewesen wäre, ist schwer zu beurteilen, aber keinesfalls auszuschliessen. Diniz und Salo waren schon im dümmsten Moment vom Regen überrascht worden, der ihren dritten von vier möglichen Turns ruinierte. So schlecht wie die Startplätze sind die Aussichten fürs Rennen allerdings nicht. “Die Autos liegen gut”, meinten der Brasilianer und der Finne, “sie sind einfach um einige Zehntel zu langsam.”

Seit dem Grand Prix von Kanada im Juni 1998 konnte Coulthart nie mehr aus der Pole-Poition starten. Jetzt hofft der Schotte, endlich auch den seit geraumer Zeit über dem Trainingsbesten liegenden “Fluch” verscheuchen zu können: seit August 1999, also in bereits zehn aufeinanderfolgenden Rennen war der Sieger nicht mit dem Inhaber der Pole-Position identisch.

Schumacher und Barrichello verfügten am Samstag über eine neue, stärkere Version des Ferrari-Motors. Der in Imola, Silverstone und Montmelo eingesetzte Qualifikationsmotor wird aber aus Sicherheitsgründen noch nicht im Rennen verwendet. Schumacher, der in jedem Fall auch am Sonntagabend noch als WM-Leader heim reisen wird, ist neben Fisichella der einizige Fahrer, der alle diesjährigen Rennen beenden konnte. Auch Salo schied noch nie aus, wegen Saubers Startverzicht in Brasilien war er aber erst viermal dabei.

swissinfo und Agenturen

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