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UEFA Cup 2. Runde: Schweizer Clubs mit Gegnern aus Holland und Belgien

Jean Fournet Fayard aus Frankeich (links) zog am Sitz der UEFA in Nyon durchwegs attraktive Gegner für die Schweizer Clubs. Keystone

Basel - Feyenoord Rotterdam, Lausanne - Ajax Amsterdam und St. Gallen - Brügge heissen die Partien der zweiten Runde im Fussball UEFA-Cup. Basel und Lausanne spielen zuerst zu Hause. St. Gallen in Brügge. Die Ziehung fand in Nyon am Genfersee statt.

Nur einen Tag nach dem drei der vier Schweizer Vereine die zweite Runde im UEFA-Cup erreicht haben, kennen sie die Gegner der nächsten Runde. Alle Schweizer Vereine kriegten attraktive Vereine zugelost und die Schweizer spielen in der Region «Benelux».

Die Hinspiele finden am 26. Oktober statt, die Rückspiele am 9. November.

Feyenoord Rotterdam

scheiterte in der Qualifikation zur Champions-League an Sturm Graz und wechselte damit in den UEFA-Cup. In der 1. Hauptrunde eliminierte Feyenoord die ungarische Mannschaft Dunaferr ohne Probleme. Feyenoord spielte im Europacup bislang drei Mal gegen Schweizer Klubs und blieb jeweils siegreich: 1963 gegen Servette im Meistercup, 1992 gegen Sion und 1993 gegen Luzern im Cupsiegercup.

Die ersten drei Spielen in der heimischen Ehrendivision gewann Feyenoord durchwegs. Trotzdem liegt es nur auf Platz 7 liegt, denn die Tabelle liest sich auf Grund der unterschiedlichen Anzahl Spiele reichlich kompliziert. In den Reihen des 14-fachen Meisters steht mit dem Polen Rzasa ein Akteur mit Schweizer Vergangenheit. Der Verteidiger spielte von 1995 bis 1997 bei GC und YB. Die bekanntesten Feyenoord-Spieler sind Goalie Dudek, Bosvelt, Van Vossen oder der Däne Tomasson. Trainiert wird der Traditionsklub vom früheren GC-Coach Leo Beenhakker.

Ajax Amsterdam

Lausannes Gegner, der 27-malige Landesmeister Ajax Amsterdam, ist zur Zeit gewiss nicht so stark wie einst. Anfang der Siebzigerjahre gewann Ajax mit Cruyff, Krol, Neskens und Trainer Rinus Michels dreimal in Folge den Meistercup. Von bisher zehn Europacup-Spielen gegen Schweizer Klubs gewannen die Holländer acht. In schlechter Erinnerung bleibt ihnen höchstens die 0:1- Niederlage gegen die Grasshoppers in der Champions-League-Saison 1996/97. Das goldene Tor schoss damals Murat Yakin mit einem Freistoss aus rund 35 Metern. Ajax gilt als eine der besten Talentschmieden Europas, der in jüngerer Vergangenheit unter anderem Van Basten, Gullit, Bergkamp oder Kluivert entsprangen.

Heute ist Ajax auf nationaler und kontinentaler Ebene noch Mittelmass. In der holländischen Meisterschaft ist das Team von Co Adriaanse zwar im 4. Rang klassiert, verlor aber zwei von Partien (gegen Alkmaar und Sparta Rotterdam). Mit den ehemaligen holländischen Internationale Winter und Richard Witschge, den aktuellen Nationalspieler Grönkjär (Dä), Chivu (Rum), Bergdolmä (No) oder dem griechischen Topskorer Machlas weiss Ajax einige namhafte Akteure in seinen Reihen.

Brügge

Die besten Chancen auf ein Weiterkommen besitzt wohl St. Gallen. Brügge, der ungeschlagene Leader der belgischen Meisterschaft, eliminierte in der 1. Runde Apoel Nikosia aus Zypern. Bekannteste Spieler der Belgier sind der Internationale Gert Verheyen sowie Torhüter Dejan Nemec, die Nummer 2 in Sloweniens Nationalmannschaft. Seit dieser Saison wird Brügge vom 41-jährigen Norweger Trond Sollied trainiert. Die drei Duelle zwischen Brügge und Schweizer Teams liegen weit zurück. 1971 schaltete Brügge den FC Zürich im Cupsiegercup aus, drei Jahre danach und auch 1981 scheiterte es im Meistercup am FC Basel.

swissinfo und Agenturen

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