Versuchte Geldwäscherei der Mafia aufgedeckt
Inspektoren der Finanzpolizei haben am Freitag (06.10.) in Lausanne die Räume einer Privatbank und die Wohnung eines ihrer Angestellten durchsucht. Der Mann wird verdächtigt, in einen Fall von Geldwäscherei für die sizilianische Mafia verwickelt zu sein.
Die Waadtländer Polizei bestätigte am Samstag (07.10) eine entsprechende Meldung der Zeitung «Le Matin». Gemäss dem Blatt versuchte die Cosa Nostra über Internet 1,5 Mrd. Franken Subventionsgelder, die von der EU kamen, abzuzweigen. Die ganze Summe oder ein Teil davon habe in Lausanne reingewaschen werden sollen.
Der Fall war von der italienischen Presse gemeldet worden. Der verdächtigte Mitarbeiter der Lausanner Privatbank Espirito Santo weilt zur Zeit im Ausland. Untersuchungsrichter Jean Treccani hat eine Strafuntersuchung eingeleitet.
swissinfo und Agenturen
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